Gebrochene Normalität: die staatskirchenrechtliche Stellung der jüdischen Gemeinden in Deutschland
Die jüdischen Gemeinden nehmen im deutschen Staatskirchenrecht eine Sonderstellung ein. Obwohl sie gemessen and ihren Mitgliederzahlen zu den "kleinen Religionsgemeinschaften" zählen, haben sie etwas in Bezug auf den Abschluß von Staatskirchenverträgen und die Berücksichtigung in öffentlic...
| Zusammenfassung: | Die jüdischen Gemeinden nehmen im deutschen Staatskirchenrecht eine Sonderstellung ein. Obwohl sie gemessen and ihren Mitgliederzahlen zu den "kleinen Religionsgemeinschaften" zählen, haben sie etwas in Bezug auf den Abschluß von Staatskirchenverträgen und die Berücksichtigung in öffentlichen Gremien eine ähnlich hervorgehobene Position wie die beiden christlichen Großkirchen. Die historische Entwicklung dieser Stellung als "dritte Konfession" und ihre gegenwärtige Ausgestaltung sind Gegenstand der vorliegende Studie. Rechtshistorische, rechtstheoretische und rechtsdogmatische Betrachtungen werden dabei von einer eingehenden Analyse der Rechtspraxis insbesondere im Hinblick auf die Staatsverträge mit den jüdischen Gemeinden und ihren Organisationen gestützt |
|---|---|
| Beschreibung: | Literaturverz. S. [343] - 359 |
| Physische Details: | XIX, 364 S. |
| ISBN: | 3161508858 9783161508851 |