Es gibt, Gott sei Dank, Gutes
Einleitend wird gezeigt, dass die Begriffe Gut und Böse keinen Platz haben in der heute verbreiteten Grundüberzeugung, dass eigentlich wirklich nur objektiv feststellbare Fakten und Sachverhalte seien. Es ist dies auch die monistische Ontologie des Naturalismus. Sodann wird gezeigt, dass die Wirklic...
| Main Author: | |
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| Format: | Print Article |
| Language: | German |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
2009
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| In: |
Ethica
Year: 2009, Volume: 17, Issue: 1, Pages: 55-80 |
| Standardized Subjects / Keyword chains: | B
Reality
B Realität (Concept of) B Quantum theory B Potentiality B Theodicy (Motif) B God B The Good / Christian ethics (motif) |
| IxTheo Classification: | NCA Ethics |
| Summary: | Einleitend wird gezeigt, dass die Begriffe Gut und Böse keinen Platz haben in der heute verbreiteten Grundüberzeugung, dass eigentlich wirklich nur objektiv feststellbare Fakten und Sachverhalte seien. Es ist dies auch die monistische Ontologie des Naturalismus. Sodann wird gezeigt, dass die Wirklichkeit in der Quantentheorie nicht monistisch ist, sondern duale Struktur aus Potentialität und Realität hat. Letztere ist als der Inbegriff der Fakten und Sachverhalte also nicht schon die ganze Wirklichkeit. Zugleich wird dargelegt, dass quantenmechanische Potentialität die Wirklichkeitsform des (freien) Willens ist, des Willens also zum Guten wie zum Bösen. So schafft die Wirklichkeitserkenntnis der Quantentheorie überhaupt erst den Platz für Ethik gegenüber der Engführung des monistischen Denkens der Moderne, das nach dem Urteil von Max Born und Hans Jonas zu einem Zusammenbruch der Ethik geführt hat. Der Wirklichkeitsbereich des Guten und Bösen ist das Leben. An ihm bestimmt sich, was gut und was böse ist. Wa wird postuliert, dass das Leben unbedingt gut ist. Das anthropische Prinzip der Kosmologie aber zeigt, dass das Leben nicht marginal, sondern zentral ist für die Beschaffenheit des Kosmos, die das Ergebnis der 13,7 Mrd. JAhre währenden kosmischen Geschichte ist, die durch symmetriebrechende Strukturbildungen hindurch durchaus nicht notwendig so verlaufen musste, wie sie verlaufen ist. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass unbedingt Gutes gewollt sein muss. Somit folgt aus dem Postulat der unbedingten Gutheit des Lebens, dass es einen universalen Willen zum Guten gegeben hat und gibt, dessen Subjekt die religiöse Tradition der Menschheit mit dem Namen Gott bezeichnet. |
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| Item Description: | Literaturverz. S. 79-80 |
| ISSN: | 1021-8122 |
| Contains: | In: Ethica
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