Keine Kontroversität ohne Positionalität: Perspektiven politischer und religiöser Bildung zwischen Vielfalt und kultureller Identität

Kontroversität ist zu einem zentralen Konzept für den Umgang mit Vielfalt im schulischen Unterricht geworden. Ausgehend vom Beutelsbacher Konsens in der politischen Bildung, gilt Kontroversität inzwischen als ein wichtiges Qualitätsmerkmal auch des Unterrichts in anderen Fächern, so auch des Religio...

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Bibliographic Details
Subtitles:"Special Issue: Religion und Kontroversen in Schulen"
Main Author: Sander, Wolfgang 1944- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2026
In: Religionspädagogische Beiträge
Year: 2026, Volume: 49, Issue: 1, Pages: 1-12
Further subjects:B Positionalität
B Political education
B Kontroversität
B Normativity
Online Access: Volltext (kostenfrei)
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Description
Summary:Kontroversität ist zu einem zentralen Konzept für den Umgang mit Vielfalt im schulischen Unterricht geworden. Ausgehend vom Beutelsbacher Konsens in der politischen Bildung, gilt Kontroversität inzwischen als ein wichtiges Qualitätsmerkmal auch des Unterrichts in anderen Fächern, so auch des Religionsunterrichts. Allerdings stellt sich dabei die Frage, ob es sich bei Kontroversität um ein normativ neutrales Konzept handelt. Die Kernthese des Beitrags ist, dass das fachdidaktische Prinzip der Kontroversität nicht ohne normative Positionierungen begründbar ist und dass diese Positionalität im europäischen Kontext auf die christliche Ideengeschichte zurückverweist.
ISSN:2750-3941
Contains:Enthalten in: Religionspädagogische Beiträge
Persistent identifiers:DOI: 10.20377/rpb-1944