Why Can't We All Just Get Along?: A Theology of Conflict

In diesem Beitrag argumentiere ich, dass Kontroversität ein notwendiges Merkmal der Theologie ist: Es ist eine vernünftige Erwartung, dass theologische Fragen kontrovers sein werden, weil die Theologie eine hermeneutische Wissenschaft ist: Sie versucht, die rationale Akzeptabilität des Glaubens in d...

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Bibliographic Details
Subtitles:"Special Issue: Religion und Kontroversen in Schulen"
Theologie im Konflikt$doder: Warum Glaubensüberzeugungen aus begrifflichen Gründen kontrovers sind
Main Author: Breul, Martin 1986- (Author)
Format: Electronic Article
Language:English
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2026
In: Religionspädagogische Beiträge
Year: 2026, Volume: 49, Issue: 1, Pages: 1-10
Further subjects:B Postsäkulare Gesellschaft
B Glaube und Vernunft
B Vernünftiger Pluralismus
B Kontroversität
B Religiöse Epistemologie
Online Access: Volltext (kostenfrei)
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Description
Summary:In diesem Beitrag argumentiere ich, dass Kontroversität ein notwendiges Merkmal der Theologie ist: Es ist eine vernünftige Erwartung, dass theologische Fragen kontrovers sein werden, weil die Theologie eine hermeneutische Wissenschaft ist: Sie versucht, die rationale Akzeptabilität des Glaubens in den Kontexten unserer Zeit zu begründen. Sie versucht nicht, den Akt des Glaubens in unumstrittenes Wissen oder unumstrittene Geschmacksfragen zu verwandeln. Ich entwickle drei Argumente zur Unterstützung dieser Hauptthese: Das Argument der Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen, das Argument des Konzepts der religiösen Wahrheit und das Argument des vernünftigen Pluralismus. Nach diesen erkenntnistheoretischen Überlegungen, die hauptsächlich aus der Systematischen Theologie stammen, ziehe ich am Ende des Aufsatzes einige Schlussfolgerungen für die Praktische Theologie und den Religionsunterricht.
ISSN:2750-3941
Contains:Enthalten in: Religionspädagogische Beiträge
Persistent identifiers:DOI: 10.20377/rpb-1924