Selbstfürsorge in Spiritual Care - kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit

Die Gesundheitsbranche steht vor zunehmenden Herausforderungen, die eine Belastung für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden darstellen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wird in diesem Beitrag die Bedeutung erweiterter spiritueller Kompetenz als möglicher Schlüssel zur Förderung der Selbstfürsor...

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Bibliographic Details
Authors: Gerundt, Mareike (Author) ; Büssing, Arndt 1962- (Author) ; Giebel, Astrid 1963- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2025
In: Spiritual care
Year: 2025, Volume: 14, Issue: 4, Pages: 361-371
Further subjects:B quantitative Prä-Post-Studie
B Self-Care
B Spiritual care
B Spiritual Care-Kompetenzen
B curriculare Qualifizierungsmaßnahmen
B Self-care
B quantitative pre-post study
B curricular qualification
B spiritual care competencies
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Description
Summary:Die Gesundheitsbranche steht vor zunehmenden Herausforderungen, die eine Belastung für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden darstellen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wird in diesem Beitrag die Bedeutung erweiterter spiritueller Kompetenz als möglicher Schlüssel zur Förderung der Selbstfürsorge bei Gesundheitsfachkräften dargestellt. Die Grundlage bildet eine 40 Unterrichtseinheiten umfassende Schulung zu Spiritual / Existential Care (SpECi), die in sieben Einrichtungen im Gesundheitswesen interprofessionell durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert wurde. Durch die Teilnahme an der Schulung scheinen Mitarbeitende im Gesundheitswesen das Wissen, das Selbstvertrauen und die Fähigkeiten zu erlangen, die sie benötigen, um sich der spirituellen Bedürfnisse der von ihnen begleiteten Personen annehmen zu können. Zudem trägt die Befähigung in Spiritual Care dazu bei, die eigenen spirituellen Bedürfnisse wahrzunehmen und stärker zu berücksichtigen. Ob dies hilft, Burnout und emotionale Erschöpfung abzumildern, bleibt offen. Die Erkenntnisse dieser Studie unterstreichen die Bedeutung der Berücksichtigung spiritueller Dimensionen bei der Förderung von Self-Care im Gesundheitswesen.
The healthcare sector is facing increasing challenges that strain the well-being of its workforce. To address this issue, this article highlights the importance of enhanced spiritual competence as a potential key to promoting self-care among healthcare professionals. It is based on a 40-lesson training program on Spiritual/Existential Care (SpECI), which was conducted interprofessionally across seven healthcare institutions and scientifically evaluated. Participation in the training appears to enable healthcare professionals to acquire the knowledge, confidence, and skills they need to address the spiritual needs of the people they care for. Additionally, the empowerment gained through spiritual care helps participants recognize and more consciously consider their own spiritual needs. Whether this contributes to mitigating burnout and emotional exhaustion remains uncertain. The insights of this study underline the importance of taking spiritual dimensions into account in promoting self-care within the healthcare sector.
ISSN:2365-8185
Contains:Enthalten in: Spiritual care
Persistent identifiers:DOI: 10.1515/spircare-2025-0060