Gibt es eine bevorzugte Konzeption von Metaphysik für die Theologie?

Um die Frage zu beantworten, ob es eine bevorzugte Konzeption von Metaphysik für die Theologie gibt, wird zunächst aus der Perspektive der Philosophie darauf hingewiesen, dass die Metaphysik trotz des gemeinsamen Vorhabens, begründete Aussagen auch über transempirische Momente der Wirklichkeit mache...

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Bibliographic Details
Main Author: Mandrella, Isabelle 1968- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2022
In: Münchener theologische Zeitschrift
Year: 2022, Volume: 73, Issue: 4, Pages: 428-438
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Um die Frage zu beantworten, ob es eine bevorzugte Konzeption von Metaphysik für die Theologie gibt, wird zunächst aus der Perspektive der Philosophie darauf hingewiesen, dass die Metaphysik trotz des gemeinsamen Vorhabens, begründete Aussagen auch über transempirische Momente der Wirklichkeit machen zu wollen, in unterschiedlichen Ausprägungen auftritt. Diese Vielfalt ist Ausdruck der Einsicht, dass die Wirklichkeit als solche dem menschlichen Erkennen nicht zugänglich ist. Metaphysik zu betreiben heißt deshalb, sie ergebnisoffen und kritisch zu betreiben. Das gilt bereits für die vorkantische Metaphysik. Vor diesem Hintergrund werden drei Thesen vertreten, die die Ausgangsfrage abschlägig beantworten.
ISSN:2943-6621
Contains:Enthalten in: Münchener theologische Zeitschrift
Persistent identifiers:DOI: 10.5282/mthz/5376