Erfahrung als (Erkenntnis-)Quelle von Metaphysik: Die Postulatenlehre gegen Kant gelesen

Der Beitrag geht am Beispiel der Postulatenlehre der performativen Dimension von Metaphysik nach: Gegen Kants Annahme von der Apriorität metaphysischen Denkens wird die Postulatenlehre als sprachpragmatisch zu analysierender Reflex geschichtlicher Erfahrung erschlossen: Das Postulat von der Freiheit...

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Bibliographic Details
Main Author: Wasmaier-Sailer, Margit 1975- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2022
In: Münchener theologische Zeitschrift
Year: 2022, Volume: 73, Issue: 4, Pages: 389-404
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Der Beitrag geht am Beispiel der Postulatenlehre der performativen Dimension von Metaphysik nach: Gegen Kants Annahme von der Apriorität metaphysischen Denkens wird die Postulatenlehre als sprachpragmatisch zu analysierender Reflex geschichtlicher Erfahrung erschlossen: Das Postulat von der Freiheit des Willens wird auf Gewissenserfahrungen, die Postulate von der Existenz Gottes und der Unsterblichkeit der Seele werden auf Erfahrungen von Verzicht und Leid zurückgeführt. Nach dieser Lesart ist Erfahrung sowohl genetisch als auch epistemisch die Quelle der metaphysica specialis.
ISSN:2943-6621
Contains:Enthalten in: Münchener theologische Zeitschrift
Persistent identifiers:DOI: 10.5282/mthz/5373