The Video Recorder in Developing Countries

Judging from what the international mass media say, there is no other sector today more prone to revolution than the communication sector. Since the turn of the century, rapid advances in technology have apparently been setting off a whole string of them. The video revolution only happens to be the...

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Bibliographic Details
Main Author: Quebral, Nora C. (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 1985
In: Communicatio socialis
Year: 1985, Volume: 18, Issue: 2, Pages: 138-142
Further subjects:B Kommunikationsmittel
B Videorekorder in Entwicklungsländern
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Judging from what the international mass media say, there is no other sector today more prone to revolution than the communication sector. Since the turn of the century, rapid advances in technology have apparently been setting off a whole string of them. The video revolution only happens to be the latest. With every new communication technology developed, the benefits for education and human advancement are hopefully predicted. So far, however, the gains have truly been revolutionary only in entertainment and in commerce. Perhaps that is because the push to bring down the cost of each technology to the buying range of the mass market invariably comes harrlest from big business - with an eye to the lucrative returns from entertainment and commercial applications. This was true with television as it is now also true with the video recorder. Small wonder then that the impact of both should be most marked and most resounding in commerce and in entertainment.
Seit Beginn des Jahrhunderts hat es immer wieder revolutionäre Entwicklungen im Bereich der Kommunikation gegeben. Als die neuestemuß wohl die" Video-Revolution" angesehen werden. Bei allen früheren technischen Entwicklungen wurden auch Vergünstigungen für Erziehung und menschliche Entwicklung vorausgesagt. Bis jetzt aber liegen die wirklichen Gewinne im Bereich der Unterhaltung und des Kommerz. Vielleicht auch deswegen das starke Bemühen, die Kosten möglichst so niedrig zu halten, daß sie zu einem Massengebrauch führen. Das war so beim Fernsehen und ist jetzt auch beim Videorekorder der Fall. Kein Wunder deswegen, daß die Bedeutung beider wohl auch in diesen beiden Bereichen zu erwarten ist. Die Videopreise sind seit den ersten Geräten in den siebziger Jahren stark gesunken, auch wenn sie noch billiger werden müssen, um in den Dörfern Einzug zu halten. Ein einziges Videogerät kostet auf den Philippinen durchaus das gesamte Jahreseinkommen einer armen ländlichen Familie. Hinzu kommen dann nach der Anschaffung, im Gegensatz zum Fernsehgerät, auch noch die Kosten für die Ausleihe von Videokassetten. Im Augenblick ist der Besitz eines Videorekorders eine elitäre und städtische Erscheinung in einem Land, wo selbst das Radio trotz seiner relativen Allgegenwart nur in weniger als der Hälfte und das Fernsehen nur in etwas mehr als 5% aller Haushalte zu finden ist. Das heißt zwar nicht, daß auch Dorfbewohner diese Geräte nicht kennenlernen, weil es überall unternehmungslustige Menschen gibt, die ein solches Gerät- vielleicht mit Autobatterie gespeistbetreiben und dafür 10 Centavos oder gar einen Peso pro Person für eine Videovorführung in ihren Häusern verlangen.
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis