Mit Sinus zu Jesus? Wie die Marktforschung der Kirche nützt

Schon die Frage mag so manchem Theologen blasphemisch erscheinen. Ist doch die Kirche keine Firma, der Gläubige kein Konsument und das Bekenntnis kein Produkt. Und doch, die Probleme der Kirchen ähneln denen älterer Produkte: Die Gläubigen werden weniger und die Wenigen älter. Ist der Katholizismus...

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Bibliographic Details
Main Author: Theobald, Adolf 1930-2014 (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2006
In: Communicatio socialis
Year: 2006, Volume: 39, Issue: 3, Pages: 295-299
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Schon die Frage mag so manchem Theologen blasphemisch erscheinen. Ist doch die Kirche keine Firma, der Gläubige kein Konsument und das Bekenntnis kein Produkt. Und doch, die Probleme der Kirchen ähneln denen älterer Produkte: Die Gläubigen werden weniger und die Wenigen älter. Ist der Katholizismus ein Auslaufmodell? Besorgte und Verantwortliche verneinen das. Aber das heißt auch: Die Kirche muss versuchen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich darauf einstellen. Kurz: Die Kirche muss moderner werden, so modern wie ihr gläubiges Potenzial. Wer und was kann ihr dabei helfen? Zum Beispiel die Publizistische Kommission der katholischen Kirche. Und sie bedient sich dabei der Hilfe der Medien Dienstleistungsgesellschaft (MDG), ihrem im sakralen Raum erfahrenen Medienberater. Und die wiederum lassen sich von der Marktforschung helfen.
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-2006-3-295