The Church: Image of Christ? Or a Whited Sepulchre? The relation of the internal and external communication of the Church

Auf dem Hintergrund des Skandals, den die katholische Kirche in den USA durch die Pädophiliefälle in der Öffentlichkeit und bei den Gläubigen erregt hat, untersucht der Autor, wie die Kommunikaionsstruktur der Kirche aussehen muss, damit die Kirche für die Menschen als Zeichen des Heils erkennbar is...

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Bibliographic Details
Main Author: White, Robert A. 1931- (Author)
Format: Electronic Article
Language:English
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Published: 2003
In: Communicatio socialis
Year: 2003, Volume: 36, Issue: 2, Pages: 130-138
Online Access: Volltext (kostenfrei)
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Description
Summary:Auf dem Hintergrund des Skandals, den die katholische Kirche in den USA durch die Pädophiliefälle in der Öffentlichkeit und bei den Gläubigen erregt hat, untersucht der Autor, wie die Kommunikaionsstruktur der Kirche aussehen muss, damit die Kirche für die Menschen als Zeichen des Heils erkennbar ist. Ausgehend davon, dass kirchliche Kommunikation in das pastorale Ziel eingebettet ist, hängt das Bild der Kirche in der Öffentlichkeit entscheidend von der Kommunikation innerhalb der Kirche ab, speziell von der intra-personalen Beziehung jedes einzelnen Gläubigen in Bistum und Bischofskonferenz. Deshalb braucht jedes Bistum einen Kommunikations-Koordinator, der auf der Grundlage einer theologisch fundierten Kommunikationspolitik das Ziel der Kommunikation nach innen und aussen zu verwirklichen sucht: Gemeinschaft im Sinne von Communio et Progressio zu stiften. Voraussetzung dafür ist eine Kultur der Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz nach innen und in die Öffentlichkeit hinein (wodurch Skandale wie in den USA anders verlaufen wären). Der Kirchenführung muss bewusst sein, dass die Kirche in in den Medien präsent sein muss, um ihre Botschaft der säkularen Welt zu vermitteln. Besonders in den säkularen Medien muss sie Trendsetter für die religiöse Dimension des Lebens sein. Dafür ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu den Medienverantwortlichen notwendig. Von Richtlinien, die der Autor abschliessend für das Verhalten der Kirche bei Skandalen und Krisen aufstellt, ist die Wahrung der Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit und bei den Gläubigen die wichtigste.
The public image of the Church becomes a "scandal" when there are verified revelations of conduct, especially in its leadership, contrary to its own gospel values and contrary to acceptable norms of conduct in the society. When the serious misconduct of Church leadership and attempts to "cover up" this misconduct begins to be the subject of public debate, the darnage to the credibility of the Church has been dorre and the best that the Church's public communication can do is to reduce as much as possible the darnage to the Church's moralleadership toward its own members and to the general public. In these pages I would like to focus, rather, on how these scandals can be prevented in the first place and how the Church can be, by its very existence and everyday conduct, truly a sacrament, an outward sign revealing the grace-giving action of Christ. (...)
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-2003-2-130