Hunzinger und die Folgen: Zur Moral in der Öffentlichkeitsarbeit

"Verhunzingern" wurde eines der Wörter des Jahres 2002. Es steht für einen "neuen Typus des Lobbyismus, bei dem PR-Berater Kontakte knüpfen und Politikern mit großzügigen Krediten über die Runden helfen". Auf diese einfache Formel reduzierte die Gesellschaft für deutsche Sprache...

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Bibliographic Details
Main Author: Avenarius, Horst 1930-2021 (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2003
In: Communicatio socialis
Year: 2003, Volume: 36, Issue: 1, Pages: 23-42
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:"Verhunzingern" wurde eines der Wörter des Jahres 2002. Es steht für einen "neuen Typus des Lobbyismus, bei dem PR-Berater Kontakte knüpfen und Politikern mit großzügigen Krediten über die Runden helfen". Auf diese einfache Formel reduzierte die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden gegen Jahresende ein Phänomen, das zuvor nur mit einem wortreichen Wust an undurchsichtigen Vorwürfen und Unterstellungen dargeboten wurde. Aber weil darüber ein Minister stürzte und ein Abgeordneter sein Mandat verlor, erhielt das Phänomen Hunzinger eine moralische Dimension. Der Deutsche Rat für Public Relations hatte sich mit ihm zu befassen. (...)
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-2003-1-23