Massenmedien und Suizid: Praktische Konsequenzen aus dem Werther-Effekt

Der Werther-Effekt ist in der Medienwirkungsforschung ein viel beachtetes Phänomen. Seit der bahnbrechenden Studie des amerikanischen Soziologen Phillips (1974) wurde in zahlreichen Erhebungen versucht, Nachahmungstaten im Gefolge von realen und fiktiven Suiziden zu quantifizieren und zu evaluieren....

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Библиографические подробности
Главные авторы: Brosius, Hans-Bernd 1957- (Автор) ; Ziegler, Walther (Автор)
Формат: Электронный ресурс Статья
Язык:Немецкий
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Опубликовано: 2001
В: Communicatio socialis
Год: 2001, Том: 34, Выпуск: 1, Страницы: 9-29
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Parallel Edition:Не электронный вид
Описание
Итог:Der Werther-Effekt ist in der Medienwirkungsforschung ein viel beachtetes Phänomen. Seit der bahnbrechenden Studie des amerikanischen Soziologen Phillips (1974) wurde in zahlreichen Erhebungen versucht, Nachahmungstaten im Gefolge von realen und fiktiven Suiziden zu quantifizieren und zu evaluieren. Im folgenden Artikel werden die wichtigsten Stationen auf dem Weg der Erforschung des Werther-Effektes nachgezeichnet. Im Zentrum stehen dabei die praktischen Konsequenzen, die sich für eine verantwortungsvolle Berichterstattung über Suizide ergeben. Denntrotz vielfältiger und detaillierter Befunde zum Werther-Effekt hat es in Deutschland bisher keine Versuche zu einer praktischen Umsetzung der Forschungsergebnisse in einem suizidpräventiven Programm gegeben. Während in anderen Ländern bereits erste Richtlinien für die journalistische Berichterstattung ausgearbeitet und zum Teil implementiert wurden, sind solche Bemühungen in Deutschland erst in ihren Anfängen. Der Aufsatz extrahiert die konkreten Nachahmungsmuster bei Suiziden und die daraus resultierenden Konsequenzen für eine verantwortungsvolle journalistische Berichterstattung. (...)
ISSN:2198-3852
Второстепенные работы:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-2001-1-9