Wertorientierung und Medienpräferenz Jugendlicher

Während sich Medienpädagogen, Politiker und Eltern Sorgen darüber machen, wie Kinder und Jugendliche ein vermehrtes Programmangebot verkraften, sie mit Kabel und Video fertig werden, teilen Programmacher und Medienorganisatioren andere Sorgen, mit denen sie sich an die Medienforschung wenden. Die AR...

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Bibliographic Details
Main Author: Hagenmaier, Martin (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 1987
In: Communicatio socialis
Year: 1987, Volume: 20, Issue: 3, Pages: 205-213
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Während sich Medienpädagogen, Politiker und Eltern Sorgen darüber machen, wie Kinder und Jugendliche ein vermehrtes Programmangebot verkraften, sie mit Kabel und Video fertig werden, teilen Programmacher und Medienorganisatioren andere Sorgen, mit denen sie sich an die Medienforschung wenden. Die ARD/ZDF-Studie "Jugend und Medien", mit der Bertelsmann-Stiftung gemeinsam erarbeitet, spricht von der "Krise jugendlicher Medienkultur" angesichts der Tatsache, daß sich der bereits unterdurchschnittliche Medienkonsum von 1974 bis 1980 noch verringert habe.' So fragen sich die Verantwortlichen von Presse, Rundfunk und Fernsehen, ob die Medienenthaltsamkeit eine jugendspezifische Erscheinung und allein durch attraktivere Konkurrenz im Freizeitbudget der Jugendlichen verursacht sei, oder ob Veränderungen im Medienkonsumverhalten Ausdruck dafür sind, daß die Zielgruppe "Jugendliche" vom Programmangebot verfehlt wurde, sind es doch in der Regel Erwachsene, die ein solches Angebot definieren. (...)
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-1987-3-205