Katholische Presse in den Niederlanden (II): Umstrukturierung und Meinungswandel nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Herbst 1944 fragte man den Erzbischof von Utrecht, Msgr. Dr. J. de Jong, wiees um das Wiedererscheinen ,der überregionalen katholischen Tageszeitungen nach Kriegsende bestellt sein werde. Durch ein Publikationsverbot der deutschen Besatzung konnte "De Maasbode" bereits seit dem 4. Febru...

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Bibliographic Details
Main Author: Hemels, Joan 1944- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 1975
In: Communicatio socialis
Year: 1975, Volume: 8, Issue: 2, Pages: 123-146
Online Access: Volltext (kostenfrei)
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Description
Summary:Im Herbst 1944 fragte man den Erzbischof von Utrecht, Msgr. Dr. J. de Jong, wiees um das Wiedererscheinen ,der überregionalen katholischen Tageszeitungen nach Kriegsende bestellt sein werde. Durch ein Publikationsverbot der deutschen Besatzung konnte "De Maasbode" bereits seit dem 4. Februar 1941 nicht mehr erscheinen: "Het Centrum" - das im Jahre 1932 den Anspruch einer überregional erscheinenden Tageszeitung endgühig aufgegeben hatte - ereilte ab 1. Oktober 1941 dasselbe Geschick, und am 4. Oktober 1941 stellte "De Volkskrant", die bereits früher unter nationalsozialistischen Einfluß geraten war, ihr Erscheinen ein. Auf Ersuchen ,des Episkopats setzte "De Tijd", so recht und schlecht es ging, ihr Erscheinen mit einer Auflage von rund 75.000 Exemplaren fort. "De Tijd" und "De Maasbode" beabsichtigten nicht nur, nach der Befreiung ihre Vorkriegspositionen wieder einzunehmen, sondern ihre Eigentümer waren überdies auf Marktausweitung auf Kosten der Konkurrenz aus. (...)
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-1975-2-123