Zum Einsatz von Kinomobilen für die Kirche in Entwicklungsländern

Die Frage nach der Effizienz bestimmter missionarischer und pastoraler Hilfsmittel wird hier, abgesehen von der theologischen Problematik im engeren Sinne, als kommunikationstheoretische und religionspädagogische Frage nach überprüfbaren Wirkungen von zielorientierten kirchlichen Aktivitäten verstan...

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Bibliographic Details
Main Author: Herzog, Wilhelm (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 1973
In: Communicatio socialis
Year: 1973, Volume: 6, Issue: 4, Pages: 311-316
Online Access: Volltext (kostenfrei)
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Description
Summary:Die Frage nach der Effizienz bestimmter missionarischer und pastoraler Hilfsmittel wird hier, abgesehen von der theologischen Problematik im engeren Sinne, als kommunikationstheoretische und religionspädagogische Frage nach überprüfbaren Wirkungen von zielorientierten kirchlichen Aktivitäten verstanden. Die in Briefen und Tagungsberichten1 aus Entwicklungsländern immer wieder durchklingende optimistische Feststellung, daß Kinomobile (Mobile Film Units) eine weitaus effektivere Verkündigung und Entwicklungshilfe als andere audiovisuelle oder rein verbale Kommunikationsformen ermöglichten, soll kritisch hinterfragt werden. Dabei ist die Beschränkung der Blickrichtung auf Kinomobile methodischer Art. Die Arbeit auf diesem Sektor erscheint im Vergleich zu Presse, Rundfunk, Predigt, Katechese, Literatur oder Sozialarbeit noch relativ überschaubar; sie ist weniger mit Motiven der lnstitutionssicherung befrachtet, allerdings oft mit großen finanziellen Aufwendungen für das einzelne Projekt verbunden. (...)
ISSN:2198-3852
Contains:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-1973-4-311