Titus Brandsma und die katholische Presse der Niederlande zwischen 1935 und 1942
Der Sprecher des Vatikans, Frederico Alessandrini, gedachte am 26. Juli 1972 des30. Todestages des Karmeliten Titus Brandsma, der in Dachau durch die Injektioneines Sanitäters umgebracht wurde, mit einem fast vierspaltigen Artikel in "L'Osservatore Romano". In der niederländischen kat...
| Main Author: | |
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| Format: | Electronic Article |
| Language: | German |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
1973
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| In: |
Communicatio socialis
Year: 1973, Volume: 6, Issue: 1, Pages: 1-26 |
| Online Access: |
Volltext (kostenfrei) Volltext (kostenfrei) |
| Summary: | Der Sprecher des Vatikans, Frederico Alessandrini, gedachte am 26. Juli 1972 des30. Todestages des Karmeliten Titus Brandsma, der in Dachau durch die Injektioneines Sanitäters umgebracht wurde, mit einem fast vierspaltigen Artikel in "L'Osservatore Romano". In der niederländischen katholischen Presse hat dieser dreißigste Todestag dagegen nur ein geringes Echo gefunden, was möglicherweise darauf zurückzuführen ist, daß sich die Zahl der Befürworter einer Seligsprechung Titus Brandsmas im laufe der letzten zehn Jahre verringert hat. Der Prozeß für diese Seligsprechung begann (Rom arbeitet sehr gewissenhaft) schon im Jahre 1955. Inzwischen ist aber eine neue Generation aufgewachsen, die Person und Werk Titus Brandsmas fremd gegenübersteht. Dieser Mann, über den die katholischen Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg viele Jahre lang als eine außergewöhnliche Persönlichkeit geschrieben und gesprochen haben, spricht heute vielleicht eben deshalb weniger an, weil man mit einem solchen Eifer an seinem Seligspredmngsprozeß arbeitet. (...) |
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| ISSN: | 2198-3852 |
| Contains: | Enthalten in: Communicatio socialis
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| Persistent identifiers: | DOI: 10.5771/0010-3497-1973-1-1 |