Ägyptisches Buchwesen: Koptische und griechische Interpunktion im Johannesevangelium

Um die nuancierte Funktionsweise von Interpunktion in den neutestamentlichen Handschriften der ägyptischen Spätantike zu ermitteln und eine mögliche Abhängigkeit oder auch Eigenständigkeit der koptischen von der älteren griechischen Interpunktion zu skizzieren, wurden mehrere Handschriften beider Sp...

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Bibliographic Details
Main Author: Sandmeier, Katharina D. (Author)
Format: Electronic Book
Language:German
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Published: Berlin Boston De Gruyter [2025]
In:Year: 2025
Series/Journal:Arbeiten zur neutestamentlichen Textforschung 59
Further subjects:B Interpunktion
B RELIGION / Bible / Generals
B Greek language, Biblical Punctuation
B Bible. John Criticism, interpretation, etc
B Ancient / Egypt / HISTORY
B Coptic language Punctuation
B Biblical Criticism & Interpretation / RELIGION / New Testament
B Thesis
B koptische Sprache
B Johannesevangelium
B Punctuation
B Coptic language
B Gospel of John
B Bible. John Versions
B Bible. New Testament Versions
B RELIGION / Generals
B Egypt in late antiquity
Online Access: Cover (Publisher)
Volltext (doi)
Volltext (lizenzpflichtig)
Parallel Edition:Erscheint auch als: 9783111506487
Description
Summary:Um die nuancierte Funktionsweise von Interpunktion in den neutestamentlichen Handschriften der ägyptischen Spätantike zu ermitteln und eine mögliche Abhängigkeit oder auch Eigenständigkeit der koptischen von der älteren griechischen Interpunktion zu skizzieren, wurden mehrere Handschriften beider Sprachen nach einem neu entwickelten Schema behandelt. Die ausgewählten Zeugen umfassen die griechischen Kodizes P.Bodmer II und XV sowie den protobohairischen Papyrus Bodmer III und den sahidischen Gospelkodex sa 1, daneben mehrere Bilinguen mit dem Johannesevangelium. Eine Zusammenstellung aller registrierten Pausen und deren Ordnung in ein Kategoriensystem bilden die Datensammlung. Eine darauf aufbauende Untersuchung von Schlüsselworten und bestimmten syntaktischen Strukturen auf die Regelmäßigkeit ihrer Markierung lässt Muster erkennen, die sich je nach Handschrift unterscheiden, jedoch häufig gemeinsame Grundzüge tragen. Die erfasste Interpunktion wirkt zumeist satzgliedernd und erleichtert den Lesefluss, kann teils aber auch inhaltliche Schwerpunkte setzen. Die Ergebnisse werfen neues Licht auf das setting, in dem die Handschriften produziert worden sind, und erlauben textkritisch relevante Einblicke in das spätantike Textverständnis
"This volume is the first to provide a comprehensive study on punctuation in Coptic and Greek manuscripts from late ancient Egypt. It provides a nuanced exploration of how the reading aids functioned by looking at selected documents from the Gospel of John, identifying both similarities in the use of pauses in both languages as well as independent developments in Coptic punctuation"-- Provided by publisher
"Dieser Band liefert erstmalig eine umfassende Studie zu Interpunktion in koptischen und griechischen Handscriften aus dem spätantiken Ägypten. Die Funktion der gesetzten Lesehilfen wird an ausgewählten Zeugen des Johannesvangeliums differenziert erschlossen und verglichen; dabei werden sowohl Gemeinsamkeiten in der Pausensetzung beider Sprachen als auch eigenständige Entwicklungen der koptischen Interpunktion festgestellt"-- Back cover
Physical Description:1 Online-Ressource (XIII, 387 p.)
ISBN:978-3-11-150668-5
Access:Restricted Access
Persistent identifiers:DOI: 10.1515/9783111506685