Memento mori. Liturgische Spiritualität, monastisches Totenritual und moderne Trauerkultur

Totenrituale im klösterlichen Kontext und moderne Trauerkultur scheinen sich zu widersprechen. Auf der einen Seite ist da die uniforme, scheinbar unpersön-liche Art, der Toten zu gedenken, die - im Sinne des klösterlichen Lebens - das Ziel ihrer irdischen Reise, ihrer Suche nach Gott, bereits erreic...

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Bibliographic Details
Main Author: Quartier, Thomas 1972- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2012
In: Jaarboek voor liturgieonderzoek
Year: 2012, Volume: 28, Pages: 223-244
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Totenrituale im klösterlichen Kontext und moderne Trauerkultur scheinen sich zu widersprechen. Auf der einen Seite ist da die uniforme, scheinbar unpersön-liche Art, der Toten zu gedenken, die - im Sinne des klösterlichen Lebens - das Ziel ihrer irdischen Reise, ihrer Suche nach Gott, bereits erreicht haben. Ihrer gedenkt man voll Freude und voll Anteilnahme für ihr ewiges Seelenheil. Auf der anderen Seite steht die moderne Trauerkultur, in welcher der Verstorbenen in erster Linie - im Sinne der individualisierten Gesellschaft - als konkreter irdischer Personen gedacht wird. Dabei stehen das Seelenheil und die Freue über das Erreichen eines Ziels im Jenseits scheinbar weniger im Mittelpunkt.
Contains:Enthalten in: Jaarboek voor liturgieonderzoek