Zwischen Vulnerabilität und Resilienz: Der »Verstockungsauftrag« in der Theologie des Jesajabuches

Ausgehend von einer Analyse des sogenannten »Verstockungsauftrags« in Jes 6,9-10 untersucht der Beitrag Konzeptionen von Vulnerabilität im Buch. Während im Ersten Jesaja die Vorstellung der situativen Verwundung dominiert, gehen die Texte im Bereich des Zweiten Jesaja von einer ontologischen Verwund...

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Klein, Anja 1977- (VerfasserIn)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: 2024
In: Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft
Jahr: 2024, Band: 136, Heft: 4, Seiten: 556-570
normierte Schlagwort(-folgen):B Bibel. Jesaja 6,9-10 / Verwundbarkeit / Utopie
IxTheo Notationen:HB Altes Testament
weitere Schlagwörter:B résilience
B oracle d’endurcissement
B book of Isaiah
B Verstockungsauftrag
B livre d’Isaïe
B Vulnerability
B hardening saying
B Resilience
B Vulnérabilité
B Resilienz
B Utopia
B Jesajabuch
B Utopie
B Vulnerabilität
Online-Zugang: Volltext (kostenfrei)
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Beschreibung
Zusammenfassung:Ausgehend von einer Analyse des sogenannten »Verstockungsauftrags« in Jes 6,9-10 untersucht der Beitrag Konzeptionen von Vulnerabilität im Buch. Während im Ersten Jesaja die Vorstellung der situativen Verwundung dominiert, gehen die Texte im Bereich des Zweiten Jesaja von einer ontologischen Verwundung aus. Die zwei Vorstellungen gehen auf unterschiedliche Krisenerfahrungen zurück, die die theologiegeschichtliche Überlieferung ausbilden und sich für die Rezipientenkreise als resilienzfördernd erwiesen haben.
Starting from an analysis of the so-called »hardening saying« in Isa 6:9-10, the article analyses conceptions of vulnerability in the book. While in First Isaiah, the idea of situational vulnerability prevails, the texts in Second Isaiah speak of ontological vulnerability. The two concepts origin from different experiences of crisis that prove formative for the history of theology and bring about resilience for the recipients., Partant d’une analyse de ce que l’on appelle la »parole d’endurcissement« d’Isaïe 6,9-10, l’article analyse les conceptions de la vulnérabilité dans le livre. Alors que dans le Proto-Isaïe, l’idée de la vulnérabilité situationnelle prévaut, les textes du Deutéro-Isaïe parlent de la vulnérabilité ontologique. Les deux concepts proviennent de différentes expériences de crise qui s’avèrent formatrices pour l’histoire de la théologie et apportent de la résilience aux destinataires.
ISSN:1613-0103
Enthält:Enthalten in: Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft
Persistent identifiers:DOI: 10.1515/zaw-2024-4004