Verteilte Moral in Zeiten von KI?: Über die moralische Bedeutung technischer Artefakte in der Mensch-Maschine-Interaktion
Aufgrund der zunehmenden moralischen Signifikanz technischer Artefakte plädieren zentrale Ansätze der Technikethik dafür, das klassischerweise dem Menschen vorbehaltene Attribut der Handlungsfähigkeit / „agency“ auf technische Artefakte auszuweiten. Nur so könne das komplexe Handlungsgeflecht bei Me...
| Autores principales: | ; |
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| Tipo de documento: | Electrónico Artículo |
| Lenguaje: | Alemán |
| Verificar disponibilidad: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Publicado: |
2019
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| En: |
Theologie und Philosophie
Año: 2019, Volumen: 94, Número: 4, Páginas: 526-555 |
| (Cadenas de) Palabra clave estándar: | B
Floridi, Luciano 1964-
/ Johnson, Deborah G. 1945-
/ Verbeek, Peter-Paul 1970-
/ Comunicación máquina - ser humano
/ Inteligencia artificial
/ Técnica
/ Ética
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| Acceso en línea: |
Volltext (kostenfrei) |
| Parallel Edition: | Electrónico
No electrónico |
| Sumario: | Aufgrund der zunehmenden moralischen Signifikanz technischer Artefakte plädieren zentrale Ansätze der Technikethik dafür, das klassischerweise dem Menschen vorbehaltene Attribut der Handlungsfähigkeit / „agency“ auf technische Artefakte auszuweiten. Nur so könne das komplexe Handlungsgeflecht bei Mensch-Maschine-Interaktionen angemessen beschrieben und im Hinblick auf die Frage nach Verantwortung ethisch bewertet werden. Im folgenden Artikel werden drei verschiedene dieser Ansätze (L. Floridi, D. G. Johnson, P.-P. Verbeek) vorgestellt und daraufhin untersucht, inwieweit sie ihrem Anspruch gerecht werden, deskriptiv wie normativ die Sachlage zu erhellen. Zusätzlich wird jedes Konzept am Beispiel des Dieselskandals konkret ausbuchstabiert und so noch einmal auf seine Erklärungskraft hin überprüft. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Agency-Attribution für technische Artefakte nicht nur keinen Mehrwert bietet, sondern sogar noch Verwirrung stiftet und überdies das Risiko der Verantwortungs-Verschleierung enthält. |
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| ISSN: | 2626-5346 |
| Obras secundarias: | Enthalten in: Theologie und Philosophie
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