Recht aus christlicher Liebe oder obrigkeitlicher Gesetzesbefehl?: juristische Untersuchungen zu den evangelischen Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts
Das Rechtsmissbrauchsverbot besitzt im Arbeits- und Gesellschaftsrecht eine große Bedeutung. Beide Bereiche weisen einen besonders lückenhaften Normenbestand auf. Zur Lückenschließung greift die Rechtsprechung regelmäßig auf das Rechtsmissbrauchsverbot zurück. Diese Figur ist zwar seit langem in Leh...
| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Electronic Book |
| Language: | German |
| Subito Delivery Service: | Order now. |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
Tübingen
Mohr Siebeck
1994
|
| In: |
Jus Ecclesiasticum (Band 49)
Year: 1994 |
| Edition: | 1. Aufl. |
| Series/Journal: | Jus Ecclesiasticum
Band 49 |
| IxTheo Classification: | KDD Protestant Church RB Church office; congregation SD Church law; Protestant Church |
| Further subjects: | B
Theology
B Church B History of religion studies B Early modern age B 16., Religion B Thesis B Jahrhundert B History of law |
| Online Access: |
Volltext (doi) Volltext (lizenzpflichtig) |
| Parallel Edition: | Non-electronic
|
| Summary: | Das Rechtsmissbrauchsverbot besitzt im Arbeits- und Gesellschaftsrecht eine große Bedeutung. Beide Bereiche weisen einen besonders lückenhaften Normenbestand auf. Zur Lückenschließung greift die Rechtsprechung regelmäßig auf das Rechtsmissbrauchsverbot zurück. Diese Figur ist zwar seit langem in Lehre und Praxis anerkannt, jedoch besteht bis heute große Unklarheit darüber, unter welchen Voraussetzungen ein Verhalten als rechtsmissbräuchlich anzusehen ist. Dies liegt daran, dass Rechtsmissbrauchskontrollen in der Praxis vielfach derart einzelfallbezogen ausfallen, dass sie keine übergreifenden Argumentationsstrukturen erkennen lassen. Ansgar Kalle leistet einen Beitrag zur Schärfung von Rechtsmissbrauchskontrollen. Hierzu analysiert er anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Praxis, wie das Vorliegen eines Rechtsmissbrauchs begründet werden kann und entwickelt entsprechende Argumentationsmuster.Inhalts+uuml;bersichtTeil 1: Einführung in die ThematikTeil 2: Historische Entwicklung des RechtsmissbrauchsverbotsTeil 3: Dogmatische und methodische Grundlagen des Rechtsmissbrauchsverbots im deutschen RechtTeil 4: Rechtsmissbrauchsverbot als Instrument zur Abwehr der Zweckentfremdung von GestaltungsmöglichkeitenTeil 5: Rechtsmissbrauchsverbot als Instrument zur Abwehr der Zweckentfremdung von EingriffsmöglichkeitenTeil 6: Rechtsmissbrauchsverbot als Instrument zur Abwehr von UmgehungsgeschäftenTeil 7: Rechtsmissbrauchsverbot als Instrument zur Abwehr des Erschleichens von Rechtspositionen (»Gesetzesergehung“)Teil 8: Rechtsmissbrauchsverbot als Instrument zur Gewährleistung eines VertrauensschutzesTeil 9: Rechtsmissbrauchsverbot als Instrument zur Gewährleistung eines angemessenen Maßes an Rücksichtnahme auf fremde InteressenTeil 10: Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesenform |
|---|---|
| Physical Description: | 1 Online-Ressource (XIII, 200 Seiten) |
| ISBN: | 978-3-16-163098-9 |
| Persistent identifiers: | DOI: 10.1628/978-3-16-163098-9 |