Dynameis: Bausteine zu einer Geschichte der Virtualität
Das Buch von Julia Weber zeigt, auf welche Weise das von Aristoteles herrührende Verständnis von virtuellen Kräften als real nicht nachweisbaren, aber dennoch wirksamen Kräften den philosophischen Diskurs bis in die Moderne geprägt hat. Es verfolgt die Entwicklungen von den philosophischen Diskussio...
| Summary: | Das Buch von Julia Weber zeigt, auf welche Weise das von Aristoteles herrührende Verständnis von virtuellen Kräften als real nicht nachweisbaren, aber dennoch wirksamen Kräften den philosophischen Diskurs bis in die Moderne geprägt hat. Es verfolgt die Entwicklungen von den philosophischen Diskussionen um die Existenz von virtuellen Kräften in der Antike und im Mittelalter über das Aufkommen von virtuellen Räumen in der Frühen Neuzeit bis hin zur Entstehung von virtuellen Welten in der Literatur des 18. Jahrhunderts und macht auf diese Weise die bisher kaum nachvollzogenen Kontinuitäten und Verschiebungen zwischen antiken philosophischen Kraftdiskussionen und zeitgenössischen virtual realities sichtbar. Julia Weber's book demonstrates how Aristotle's understanding of virtual forces as undetectable yet effective forces has shaped philosophical discourse up to the modern era. It traces developments from the philosophical discussions surrounding the existence of virtual forces in antiquity and the Middle Ages, through the emergence of virtual spaces in the early modern period, to the emergence of virtual worlds in 18th-century literature, thus revealing the previously barely traced continuities and shifts between ancient philosophical discussions of forces and contemporary virtual realities. [Mit KI übersetzt] |
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| Physical Description: | 1 Online-Ressource (284 p.) |
| ISBN: | 978-3-11-132252-0 |
| Access: | Open Access |
| Persistent identifiers: | DOI: 10.1515/9783111322520 |