Drum prüfet, was euch ewig bindet: Ambiguitäten der Eheschließung in der frühneuzeitlichen Grafschaft Lippe
In der Frühen Neuzeit war die Frage, auf welche Weise die Ehe rechtswirksam geschlossen wurde, äußerst umstritten. Im Unterschied zur heutigen Zivilehe gab es keinen singulären Rechtsakt, der darüber entschied, ab welchem Zeitpunkt eine Ehe gültig war. Vielmehr konnten viele unterschiedliche, auch w...
| Main Author: | |
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| Corporate Authors: | ; |
| Format: | Print Book |
| Language: | German |
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| Check availability: | HBZ Gateway |
| WorldCat: | WorldCat |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
Wien Köln
Böhlau Verlag
[2024]
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| In: |
Einheit & Vielfalt im Recht (Band 2)
Year: 2024 |
| Series/Journal: | Einheit & Vielfalt im Recht
Band 2 |
| Standardized Subjects / Keyword chains: | B
State
/ Wedding ceremony
/ History 1500-1800
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| Further subjects: | B
Social History / HISTORY
B Ostwestfalen-Lippe B Europe / Germany / HISTORY B LAW / Legal History B 17. Jahrhundert (ca. 1600 bis ca. 1699) B 16. Jahrhundert (ca. 1500 bis ca. 1599) B 18. Jahrhundert (ca. 1700 bis ca. 1799) B Thesis B Legal History B History of law B Sozial- und Kulturgeschichte |
| Online Access: |
Cover (Publisher) Table of Contents Rezension (H-Soz-Kult) |
| Summary: | In der Frühen Neuzeit war die Frage, auf welche Weise die Ehe rechtswirksam geschlossen wurde, äußerst umstritten. Im Unterschied zur heutigen Zivilehe gab es keinen singulären Rechtsakt, der darüber entschied, ab welchem Zeitpunkt eine Ehe gültig war. Vielmehr konnten viele unterschiedliche, auch widersprüchliche und uneindeutige Normen bei der Eheschließung wirksam werden: geschriebene ebenso wie ungeschriebene, geistliche ebenso wie weltliche, landesherrliche ebenso wie städtische. Je nach normativer Grundlage entschied entweder das Gelöbnis der Brautleute, der Beischlaf, der Konsens der Eltern, der Tausch von Geschenken, das gemeinsame Mahl oder die kirchliche Trauung über die Rechtmäßigkeit der Ehe. Am Beispiel der frühneuzeitlichen Grafschaft Lippe untersucht Iris Fleßenkämper, wie die Zeitgenossen mit der Vielfalt an Regelungsmöglichkeiten in einem Lebensbereich umgingen, der grundlegend für die Aufrechterhaltung der familiären und sozialen Ordnung war |
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| Item Description: | Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 571-616 Habilitationsvermerk aus der Danksagung |
| Physical Description: | 625 Seiten, Diagramme |
| ISBN: | 978-3-412-53016-7 3-412-53016-6 |