Hoffnung auf Vollendung: das Verständnis der Seele in der religiösen Innerlichkeit der Psalmen

Über Jahrhunderte hinweg gehörte die Seele im christlichen Europa untrennbar zum Selbstbild des Menschen. Heute ist sie wenigstens für eine wissenschaftliche Beschreibung des Menschseins kaum mehr relevant. An ihre Stelle treten Bewusstsein und Selbst, Geist und Denken, Identität und Person oder Erl...

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Bibliographic Details
Main Author: Tödter, Christoph 1990- (Author)
Corporate Author: Universität Leipzig. Grad-verleihende Institution (Degree granting institution)
Format: Electronic Book
Language:German
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Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: Leipzig Evangelische Verlagsanstalt [2023]
In:Year: 2023
Reviews:[Rezension von: Tödter, Christoph, 1990-, Hoffnung auf Vollendung : das Verständnis der Seele in der religiösen Innerlichkeit der Psalmen] (2024) (Müller, Katrin, 1980 -)
Series/Journal:Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte Band 73
Standardized Subjects / Keyword chains:B Psalms / Soul / Inwardness / Religious experience / Theological anthropology
B Soul / Concept of / Psalms
IxTheo Classification:HB Old Testament
Further subjects:B Systematic theology
B Experience
B Mood
B Bildhermeneutik
B Anthropology
B Altgriechische Philosophie
B Thesis
B History of literature
B Altes Testament
B Theologische Hermeneutik
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Über Jahrhunderte hinweg gehörte die Seele im christlichen Europa untrennbar zum Selbstbild des Menschen. Heute ist sie wenigstens für eine wissenschaftliche Beschreibung des Menschseins kaum mehr relevant. An ihre Stelle treten Bewusstsein und Selbst, Geist und Denken, Identität und Person oder Erleben und Existenz. Aber die religiöse Innerlichkeit des Psalters zeigt, dass eine solche konzeptionelle Beschreibung dennoch den Seelenbegriff aufnehmen kann, auch wenn er kein quellensprachliches Korrelat hat. Wovon die Psalmen handeln und was sich im Seelebegriff abbildet, ist weder der Grund für Leben noch für Unsterblichkeit, sondern eine ehrfürchtige Betrachtung der zwischen Schuld und Widerfahrnis erlebten Gegenwart des individuellen Daseins vor Gott in seiner Hoffnung auf Vollendung. Christoph Tödter, Dr. theol., Jahrgang 1990, studierte in Halle (Saale), Leipzig und Göttingen Evangelische Theologie und in Jerusalem Neuhebräisch, Jüdische Schriftauslegung und Textkritik. Von 2012 bis 2016 war er wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Samaritanusedition“ (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Derzeit ist er Vikar in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er 2022 von der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig promoviert.
Physical Description:1 Online-Ressource (512 Seiten)
ISBN:978-3-374-07345-0
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/9783374073450