Vision und Assoziation: Form- und Motivanalyse hymnenartiger Passagen in der Johannesoffenbarung und Vergleich mit den Orphischen Hymnen
Die Johannesoffenbarung verwendet eine reiche Bildsprache, die ein hohes Maß an hermeneutischem Bildungswissen voraussetzt. Dadurch sichert sie sich mit ihren gesellschaftskritischen Inhalten nach außen ab. Wer ihre Botschaft verstehen soll, versteht sie unabhängig vom christlichen Spektrum: Viele B...
| Main Author: | |
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| Format: | Electronic Book |
| Language: | German |
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| Published: |
Göttingen
Vandenhoeck & Ruprecht
2022
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| In: | Year: 2022 |
| Edition: | 1 Auflage |
| Series/Journal: | Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament
Band 171 |
| Further subjects: | B
Neues Testament
B Johannesoffenbarung B Orphische Hymnen |
| Online Access: |
Volltext (lizenzpflichtig) Cover |
| Summary: | Die Johannesoffenbarung verwendet eine reiche Bildsprache, die ein hohes Maß an hermeneutischem Bildungswissen voraussetzt. Dadurch sichert sie sich mit ihren gesellschaftskritischen Inhalten nach außen ab. Wer ihre Botschaft verstehen soll, versteht sie unabhängig vom christlichen Spektrum: Viele Bilder sind nicht nur einem Judenchristen mit alttestamentlichem Hintergrund zugänglich, sondern auch einem Völkerchristen mit paganem Bildungswissen. Margarete Strauss widmet sich diesem Aspekt sowie der formalen Gestaltung von Gesängen, die den paganen Hymnen ähnlich sind. Durch formale und semantische Untersuchungen im Vergleich mit den "Orphischen Hymnen" offenbart sie eine Eigenständigkeit der Johannesoffenbarung, zugleich eine bemerkenswerte Parodie zeitgenössischer Hymnodik und Metaphorik. Dies lässt sich auch gerade durch historische Zeugnisse bestätigen, allen voran die Münzkunde mit ihren bildlichen Botschaften. Angaben zur beteiligten Person Strauss: Margarete Strauss ist freiberufliche katholische Publizistin und veröffentlicht unter anderem für die katholische Zeitung "Die Tagespost" sowie den Rundfunksender "Radio Horeb". Angaben zur beteiligten Person Leuenberger: Martin Leuenberger ist Professor für Altes Testament an der Universität Tübingen. Angaben zur beteiligten Person Schnocks: Johannes Schnocks ist Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Angaben zur beteiligten Person Tilly: Michael Tilly ist Professor für Neues Testament und Antikes Judentum an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Angaben zur beteiligten Person du Toit: David du Toit ist Professor für Neues Testament (Literatur und Geschichte des Urchristentums) an der FAU Erlangen-Nürnberg. |
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| Physical Description: | 1 Online-Ressource (414 Seiten Seiten), Ill. |
| ISBN: | 978-3-666-56081-1 |
| Persistent identifiers: | DOI: 10.13109/9783666560811 |