Allies Across Cold War Boundaries?

Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung war ein breit rezipiertes Thema in der DDR. Die SED verstand sich als Verbündete des »anderen Amerikas«, zu dem sie die um Bürgerrechte ringende schwarze Bevölkerung zählte. Der ostdeutsche Staat publizierte Bücher von afroamerikanischen Autoren, LPs von schwar...

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Библиографические подробности
Главный автор: Schubert, Maria 1984- (Автор)
Формат: Электронный ресурс Статья
Язык:Английский
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Опубликовано: 2020
В: Kirchliche Zeitgeschichte
Год: 2020, Том: 33, Выпуск: 1, Страницы: 59-71
Нормированные ключевые слова (последовательности):B Германия (ГДР, мотив) (DDR) / USA / Движение за гражданские права / Конфликт Восток-Запад
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KBQ Северная Америка
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Описание
Итог:Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung war ein breit rezipiertes Thema in der DDR. Die SED verstand sich als Verbündete des »anderen Amerikas«, zu dem sie die um Bürgerrechte ringende schwarze Bevölkerung zählte. Der ostdeutsche Staat publizierte Bücher von afroamerikanischen Autoren, LPs von schwarzen Musikern, lud Aktivisten und Aktivistinnen in die DDR ein und feierte die »internationale Solidarität«. Anhand der Besuche von Paul und Eslanda Robeson, Ralph Abernathy, Martin Luther King, Jr. und Angela Davis untersuche ich die Wirkungsgeschichte des afroamerikanischen Freiheitskampfes in der DDR. Die staatliche Politik kam gerade bei der Jugend gut an, entfaltete jedoch eine ungeahnte Eigendynamik. Besonders Christen und Oppositionelle nahmen sich Martin Luther Kings gewaltlosen Widerstand zum Vorbild für ihr eigenes Handeln gegen den SED-Staat. Die amerikanischen Gäste verstanden ihre Besuche als Teil eines global ausgerichteten Bürgerrechtskampfes und durchbrachen mit ihrem Handeln die Grenzen zwischen Ost und West.
ISSN:2196-808X
Второстепенные работы:Enthalten in: Kirchliche Zeitgeschichte
Persistent identifiers:DOI: 10.13109/kize.2020.33.1.59