Schriftlehre, Schriftauslegung und Schriftgebrauch: eine Untersuchung zum Status der Schrift in der und für die Dogmatik

Der besondere Status der Bibel als Heilige Schrift und Regel, Richter und Maßstab der Lehre in der evangelischen Theologie ist nicht nur in der Schriftlehre, sondern auch in der Reflexion und dem Vollzug der Schriftauslegung und des Schriftgebrauchs erkennbar. Frederike van Oorschot untersucht diese...

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Bibliographic Details
Main Author: Oorschot, Frederike van 1984- (Author)
Format: Electronic Book
Language:German
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Published: Tübingen Mohr Siebeck [2022]
In: Dogmatik in der Moderne (40)
Year: 2022
Series/Journal:Dogmatik in der Moderne 40
Standardized Subjects / Keyword chains:B Schlink, Edmund 1903-1984 / Pannenberg, Wolfhart 1928-2014 / Mildenberger, Friedrich 1929-2012 / Körtner, Ulrich H. J. 1957- / Sense of Scripture / Dogmatics / Theological cognition theory / Protestant theology
B Schlink, Edmund 1903-1984 / Pannenberg, Wolfhart 1928-2014 / Mildenberger, Friedrich 1929-2012 / Körtner, Ulrich H. J. 1957- / Bible / Hermeneutics
B German language area / Bible / Hermeneutics / Theological cognition theory / Protestant theology / History 1960-2020
IxTheo Classification:HA Bible
Further subjects:B Theologische Enzyklopädie
B Theology
B Systematic theology
B Anti-Diskriminierungsrecht
B Sola Scriptura
B Schrifthermeneutik
B eBay
B Thesis
B Dogmatik in der Moderne
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Der besondere Status der Bibel als Heilige Schrift und Regel, Richter und Maßstab der Lehre in der evangelischen Theologie ist nicht nur in der Schriftlehre, sondern auch in der Reflexion und dem Vollzug der Schriftauslegung und des Schriftgebrauchs erkennbar. Frederike van Oorschot untersucht diese These im Blick auf den Status der Schrift in der und für die wissenschaftliche Dogmatik exemplarisch. Dabei macht sie deutlich, dass der fundamentaltheologische Status der Schrift in den untersuchten Dogmatiken nicht gesondert begründet wird, im faktischen Schriftgebrauch jedoch performativ zuerkannt wird. Ihre Studie schließt diese Begründungslücke, indem sie die Spezifika dogmatischerSchriftauslegung beschreibt, im Kontext der theologischen Disziplinen verortet und den fundamentaltheologischen Status der Schrift in der und für die Dogmatik als »primärer Intertext« der Dogmatik reformuliert.InhaltsübersichtA Einführung1. Schriftlehre, Schriftauslegung und Schriftgebrauch – Linien des Themenfeldes 1.1. Die »Krise des Schriftprinzips« und die Krise der enzyklopädischen Frage nach der Auslegung der Schrift1.2. Die Frage nach dem Status der Schrift in der und für die Dogmatik1.3. Die Schrift als auszulegende Schrift in der gegenwärtigen Forschungsdebatte 2. Ziele und Gegenstand der Untersuchung 2.1. Leitfrage und Ziel der Untersuchung2.2. Zur Auswahl der untersuchten Positionen2.3. Aufbau der Studie 3. Schriftgebrauch – Anmerkungen zur Terminologie und Methodik 3.1. »Schriftgebrauch« – Zum Begriff und Forschungsstand3.2. Begriffsbestimmung und Grenzen der Analyse des Schriftgebrauchs3.3. Gegenstand und Fragestellung der Untersuchung des Schriftgebrauchs und des Gebrauchs exegetischer Literatur B Die Schrift und ihre Auslegung in exemplarischen dogmatischen Konzeptionen im 20. Jh.1. Edmund Schlink 1.1. Schlinks Schriftverständnis1.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik1.3. Zwischenfazit1.4. Schriftgebrauch bei Schlink1.5. Diskussion 2. Wolfhart Pannenberg 2.1. Pannenbergs Schriftverständnis2.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik2.3. Zwischenfazit2.4. Schriftgebrauch bei Pannenberg2.5. Diskussion 3. Friedrich Mildenberger 3.1. Mildenbergers Schriftverständnis3.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik3.3. Zwischenfazit3.4. Schriftgebrauch bei Mildenberger3.5. Diskussion 4. Ulrich H. J. Körtner 4.1. Körtners Schriftverständnis4.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik4.3. Zwischenfazit4.4. Analyse des Schriftgebrauchs4.5. Diskussion 5. Zusammenfassung – übergreifende Linien und zentrale Beobachtungen 5.1. Schriftverständnis5.2. Schriftauslegung5.3. Schriftgebrauch5.4. Zum Verhältnis von Schriftlehre, Schriftverständnis und Schriftgebrauch C Der Status der Schrift in der und für die Dogmatik. Systematische Perspektiven1. Zwischen der Leerstelle in der Fundamentaltheologie und der argumentativen Inanspruchnahme der Schrift. Versuch einer Standortbestimmung 1.1. Die fehlende Explikation des fundamentaltheologischen Status der Schrift1.2. Die performative Imponierung der Schrift in ihrer Auslegung1.3. Zum Ziel von Teil C 2. Dogmatische Schriftauslegung im Spiegel der Analysen des Schriftgebrauchs 2.1. Die deutende Inanspruchnahme biblischer Texte als Glaubenszeugnis2.2. Dogmatischer Schriftgebrauch als pluriformes »Sich-Ausweisen« mit und gegenüber der Schrift2.3. Pluralität und Einheit der Schrift im Kontext dogmatischer Schriftauslegung2.4. Ausblick: Die offene Frage nach einer Epistemologie und Methodik wissenschaftlich-dogmatischer Schriftauslegung 3. Kombinatorische Schriftauslegung in und zwischen den theologischen Disziplinen 3.1. Theologische Schriftauslegung3.2. Die Bedeutung exegetischer Schriftauslegung aus der Perspektive der Dogmatik3.3. Ausblick: Komplementäre Fragerichtungen theologischer Schriftauslegung in und zwischen Dogmatik und Exegese – und der praktischen Theologie 4. Der Status der Schrift als Thema der Schriftlehre 4.1. Schriftlehre und Schriftverständnis. Zur doppelten Verortung der Schrift im Kontext der Dogmatik4.2. Die Rede von der Autorität der Schrift und ihr fundamentaltheologischer Status4.3. Schriftgemäß? Die Schrift als Kriterium dogmatischer Reflexion im Kontext pluraler Bezugsgrößen4.4. Ausblick: Die Schrift als primärer Intertext und die Schriftbindung der Dogmatik 5. Die Schrift als prozedurales und diskursives »Streitprinzip« in der und für die Dogmatik
In this study, Frederike van Oorschot investigates modern dogmatics to find out how descriptions of Scripture are connected with the factual handling of biblical texts. In this interplay, the status of Scripture is revealed as the »primary intertext« of dogmatics.Survey of contentsA Einführung1. Schriftlehre, Schriftauslegung und Schriftgebrauch – Linien des Themenfeldes 1.1. Die »Krise des Schriftprinzips« und die Krise der enzyklopädischen Frage nach der Auslegung der Schrift1.2. Die Frage nach dem Status der Schrift in der und für die Dogmatik1.3. Die Schrift als auszulegende Schrift in der gegenwärtigen Forschungsdebatte 2. Ziele und Gegenstand der Untersuchung 2.1. Leitfrage und Ziel der Untersuchung2.2. Zur Auswahl der untersuchten Positionen2.3. Aufbau der Studie 3. Schriftgebrauch – Anmerkungen zur Terminologie und Methodik 3.1. »Schriftgebrauch« – Zum Begriff und Forschungsstand3.2. Begriffsbestimmung und Grenzen der Analyse des Schriftgebrauchs3.3. Gegenstand und Fragestellung der Untersuchung des Schriftgebrauchs und des Gebrauchs exegetischer Literatur B Die Schrift und ihre Auslegung in exemplarischen dogmatischen Konzeptionen im 20. Jh.1. Edmund Schlink 1.1. Schlinks Schriftverständnis1.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik1.3. Zwischenfazit1.4. Schriftgebrauch bei Schlink1.5. Diskussion 2. Wolfhart Pannenberg 2.1. Pannenbergs Schriftverständnis2.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik2.3. Zwischenfazit2.4. Schriftgebrauch bei Pannenberg2.5. Diskussion 3. Friedrich Mildenberger 3.1. Mildenbergers Schriftverständnis3.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik3.3. Zwischenfazit3.4. Schriftgebrauch bei Mildenberger3.5. Diskussion 4. Ulrich H. J. Körtner 4.1. Körtners Schriftverständnis4.2. Schriftauslegung im Kontext der Dogmatik4.3. Zwischenfazit4.4. Analyse des Schriftgebrauchs4.5. Diskussion 5. Zusammenfassung – übergreifende Linien und zentrale Beobachtungen 5.1. Schriftverständnis5.2. Schriftauslegung5.3. Schriftgebrauch5.4. Zum Verhältnis von Schriftlehre, Schriftverständnis und Schriftgebrauch C Der Status der Schrift in der und für die Dogmatik. Systematische Perspektiven1. Zwischen der Leerstelle in der Fundamentaltheologie und der argumentativen Inanspruchnahme der Schrift. Versuch einer Standortbestimmung 1.1. Die fehlende Explikation des fundamentaltheologischen Status der Schrift1.2. Die performative Imponierung der Schrift in ihrer Auslegung1.3. Zum Ziel von Teil C 2. Dogmatische Schriftauslegung im Spiegel der Analysen des Schriftgebrauchs 2.1. Die deutende Inanspruchnahme biblischer Texte als Glaubenszeugnis2.2. Dogmatischer Schriftgebrauch als pluriformes »Sich-Ausweisen« mit und gegenüber der Schrift2.3. Pluralität und Einheit der Schrift im Kontext dogmatischer Schriftauslegung2.4. Ausblick: Die offene Frage nach einer Epistemologie und Methodik wissenschaftlich-dogmatischer Schriftauslegung 3. Kombinatorische Schriftauslegung in und zwischen den theologischen Disziplinen 3.1. Theologische Schriftauslegung3.2. Die Bedeutung exegetischer Schriftauslegung aus der Perspektive der Dogmatik3.3. Ausblick: Komplementäre Fragerichtungen theologischer Schriftauslegung in und zwischen Dogmatik und Exegese – und der praktischen Theologie 4. Der Status der Schrift als Thema der Schriftlehre 4.1. Schriftlehre und Schriftverständnis. Zur doppelten Verortung der Schrift im Kontext der Dogmatik4.2. Die Rede von der Autorität der Schrift und ihr fundamentaltheologischer Status4.3. Schriftgemäß? Die Schrift als Kriterium dogmatischer Reflexion im Kontext pluraler Bezugsgrößen4.4. Ausblick: Die Schrift als primärer Intertext und die Schriftbindung der Dogmatik 5. Die Schrift als prozedurales und diskursives »Streitprinzip« in der und für die Dogmatik
ISBN:3161616545
Persistent identifiers:DOI: 10.1628/978-3-16-161654-9