Das Werk des Nicolaus von Lyra im mittelalterlichen Spanien

Als der Bischof von Burgos, Pablo de Santa Maria, 1429 im Alter von 80 Jahren für seinen Sohn Alonso gleichsam als geistliches Vermächtnis einen Kommentar zur Heiligen Schrift schreiben wollte, da brauchte er nicht von vorne zu beginnen. In der 100 Jahre zuvor (1322–32) verfaßten Postilla litteralis...

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Bibliographic Details
Main Author: Reinhardt, Klaus 1926-2008 (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 1987
In: Traditio
Year: 1987, Volume: 43, Pages: 321-358
Online Access: Volltext (JSTOR)
Volltext (lizenzpflichtig)
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Description
Summary:Als der Bischof von Burgos, Pablo de Santa Maria, 1429 im Alter von 80 Jahren für seinen Sohn Alonso gleichsam als geistliches Vermächtnis einen Kommentar zur Heiligen Schrift schreiben wollte, da brauchte er nicht von vorne zu beginnen. In der 100 Jahre zuvor (1322–32) verfaßten Postilla litteralis des französischen Franziskaners Nicolaus von Lyra († 1349) lag ihm ein Kommentar vor, der weithin den Vorstellungen des zum Christentum konvertierten ehemaligen Rabbiners entsprach, nämlich ein Kommentar, der in ständiger Auseinandersetzung mit der jüdischen Exegese die ganze Bibel in ihrem buchstäblichen Sinne erläutert; Pablo de Burgos konnte sich damit begnügen, Additiones zur Postilla des Nicolaus zu schreiben.
ISSN:2166-5508
Contains:Enthalten in: Traditio
Persistent identifiers:DOI: 10.1017/S0362152900012587