Frauensatiren der Frühen Neuzeit: Traditionen, Topoi, Tendenzen
Herrschsüchtige Ehefrauen, wollüstige Jungfern, hässliche Vetteln, männerquälende Hexen und pseudogelehrte Frauen begegnen häufig in satirischen Schriften der Frühen Neuzeit. Indem sie misogyne Topoi und Traditionen aufgreifen und aktualisieren, erweisen sich Frauensatiren als bedeutendes transgener...
| Main Author: | |
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| Corporate Authors: | ; |
| Format: | Print Book |
| Language: | German |
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| WorldCat: | WorldCat |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
Berlin Boston
De Gruyter
[2023]
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| In: |
Frühe Neuzeit (Band 247)
Year: 2023 |
| Series/Journal: | Frühe Neuzeit
Band 247 |
| Standardized Subjects / Keyword chains: | B
German language
/ Satire
/ Woman (Motif)
/ History 1550-1750
B German language / Humanism (motif) / Satire / Woman-hating / Gender studies |
| Further subjects: | B
Satire, German
History and criticism
B Women in literature B Thesis B German Literature Early modern, 1500-1700 Themes, motives |
| Online Access: |
Cover (Publisher) Table of Contents Unbekannt (Publisher) |
| Sammlungen: |
| Summary: | Herrschsüchtige Ehefrauen, wollüstige Jungfern, hässliche Vetteln, männerquälende Hexen und pseudogelehrte Frauen begegnen häufig in satirischen Schriften der Frühen Neuzeit. Indem sie misogyne Topoi und Traditionen aufgreifen und aktualisieren, erweisen sich Frauensatiren als bedeutendes transgenerisches Phänomen der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte im Kontext der europäischen Querelle des Sexes. Das weit über hundert Texte umfassende Corpus wird in der komparatistisch angelegten Studie erstmals erschlossen. Um die literarischen Konstruktionen ›devianter Frauen‹ systematisch zu erfassen, werden fünf strukturell dominante Genderaspekte – Herrschaft, Sexualität, Hässlichkeit/Schönheit, Diabolik und Bildung – unterschieden und in ihren jeweiligen diskursiven Strukturen und funktionalen Anlagen analysiert. Besonderes Augenmerk gilt dem intertextuellen Profil der Frauensatiren, die antike Vorbilder, mittelalterliche Traditionen und volkssprachliche Muster des frühneuzeitlichen Europa aufgreifen, translatorisch aneignen und modifizieren. Auch wenn sie meist von der Moraldidaxe bestimmt sind, entfalten Frauensatiren zunehmend eine ästhetische Eigendynamik und tendieren zum unterhaltsam-misogynen Selbstzweck. |
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| Item Description: | Dissertation erschienen unter dem Titel: Deviante Frauen Literaturverzeichnis: Seiten 509-567 |
| Physical Description: | XIII, 583 Seiten, Illustrationen, 23 cm x 15.5 cm |
| ISBN: | 978-3-11-077914-1 3-11-077914-5 |