L’Église de Pie XI et l’antisémitisme fasciste

1938 standen der Vatikan und die Regierung Mussolinis sich in der Frage der Rassenpolitik des Faschismus gegenüber. Pius XI. kritisierte mehrmals Rassismus und Antisemitismus und der « Osservatore Romano » ist mit dem Standpunkt des Papstes kohärent. Einige katholische Intellektuelle schrieben Artik...

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Bibliographic Details
Main Author: De Cesaris, Valerio 1974- (Author)
Format: Electronic Article
Language:French
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Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2011
In: Revue d'histoire ecclésiastique
Year: 2011, Volume: 106, Issue: 3/4, Pages: 521-545
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Description
Summary:1938 standen der Vatikan und die Regierung Mussolinis sich in der Frage der Rassenpolitik des Faschismus gegenüber. Pius XI. kritisierte mehrmals Rassismus und Antisemitismus und der « Osservatore Romano » ist mit dem Standpunkt des Papstes kohärent. Einige katholische Intellektuelle schrieben Artikel gegen den Antisemitismus und verursachten eine heftige Auseinandersetzung mit der faschistischen Presse. Als Mussolini beschloss, die Rassengesetze zu erlassen, versuchte der Vatikan, mit der Regierung komplizierte Verhandlungen zu eröffnen, die auf diplomatischer Ebene geführt wurden, aber auch folgeträchtig waren für die Presse und die katholische öffentliche Meinung. Unter Bezug auf Dokumente aus dem Vatikan wie auch der italienischen Diplomatie, überläuft dieser Artikel verschiedene Momente dieser Auseinandersetzung, die bis zum Tode des Papstes Ratti fortdauerte, und die eine Krise in den Beziehungen zwischen Staat und Kirche und den Sturz des Konsensus der Katholiken zum Faschismus bewirkte.
In 1938, the Vatican and Mussolini's government clashed over the racial politics of fascism. On many occasions, Pius XI was critical of anti-Semitism and racism, and L'Osservatore Romano was consistently in line with the pope. After certain Catholic intellectuals wrote articles condemning anti-Semitism, a violent confrontation with the fascist press ensued. When Mussolini decided to enact the Manifesto of Race, the Vatican attempted to engage in complex dialogues with the government, which led to a diplomatic blueprint but had consequences for Catholic public opinion in the press. Using documents concerning the Vatican and Italian diplomacy, this essay covers the various moments of this confrontation, which continued until the death of Pius XI and identified a crisis in Church-state relations while diminishing Catholic conformity with fascism.
ISSN:2294-1088
Contains:Enthalten in: Revue d'histoire ecclésiastique
Persistent identifiers:DOI: 10.1484/J.RHE.1.102467