Die Krise der öffentlichen Vernunft: über Demokratie, Urteilskraft und Gott
"Das neue Buch des Theologen und Religionsphilosophen Ingolf U. Dalferth thematisiert die Bedrohung der Demokratie in westlichen Gesellschaften. Beispielhaft dafür ist die Krise der 'öffentlichen Vernunft.' Sie zeigt, dass deliberative Demokratie im Sinne von Habermas wohl schon immer...
| Main Author: | |
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| Format: | Print Book |
| Language: | German |
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| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
Leipzig
Evangelische Verlagsanstalt
[2022]
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| In: | Year: 2022 |
| Standardized Subjects / Keyword chains: | B
Western world
/ Deliberative democracy
/ Publicity
/ Political culture
/ Debate
/ Reason
/ Judgment
/ Public theology
/ Political theology
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| Further subjects: | B
Reason
Political aspects
B Political Science Philosophy B Democracy B Political Theology |
| Online Access: |
Inhaltstext (Publisher) Table of Contents Blurb Review |
| Parallel Edition: | Electronic
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| Summary: | "Das neue Buch des Theologen und Religionsphilosophen Ingolf U. Dalferth thematisiert die Bedrohung der Demokratie in westlichen Gesellschaften. Beispielhaft dafür ist die Krise der 'öffentlichen Vernunft.' Sie zeigt, dass deliberative Demokratie im Sinne von Habermas wohl schon immer eine soziale Fiktion war. Internet und soziale Medien unterminieren die politische Öffentlichkeit. Gefühle und Emotionen verdrängen Argumente, Gleichheit und Gerechtigkeit werden zu populistischen Floskeln, und kritische Urteile treten zurück oder werden diffamiert. Nicht zuletzt durch das Erstarken rechter und linker Identitätspolitik wird eine vertiefte Auseinandersetzung in der Zivilgesellschaft immer schwieriger. Religion verkümmert zu einer moralischen Ressource, und Gott wird aus der Öffentlichkeit verbannt. Dalferths differenzierte Auseinandersetzung mit diesen Themen steht in einer radikaldemokratischen Klammer: in kritischer Zurückhaltung gegenüber Prinzipien und Dogmen. Demokratie lebt vom Widerspruch und dem Recht, im Rahmen des geltenden Rechts anders zu leben, verpflichtet aber auch zur Achtung des Anderen. Wer entscheiden will, wie man sprechen und leben soll oder welche Argumente in der Öffentlichkeit Gehör finden sollen, versteht nicht, dass es ohne Freiheit weder Gleichheit noch Gerechtigkeit gibt. Und der Rückgriff auf Gott ist kein Überbleibsel einer vordemokratischen Vergangenheit, sondern die ständige Erinnerung daran, was Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit möglich macht"-- Back cover |
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| Item Description: | Anhang Endnoten: Seite 289-333 |
| Physical Description: | 333 Seiten |
| ISBN: | 978-3-374-07056-5 3-374-07056-6 |
| Reference: | Kritik in "Plädoyer (2022)"
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