Die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz

Trotz aller sozialen Leistungen des Staates besteht Einigkeit, dass weite Teile des gesellschaftlichen Lebens maßgeblich von gemeinnützigen Einrichtungen - allen voran den kirchlichen - und vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger getragen werden. Daher gibt es schon seit Jahren Bemühungen, die rech...

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Bibliographic Details
Main Author: Geisenberger, Ute (Author)
Format: Print Article
Language:German
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Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2013
In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen
Year: 2013, Volume: 1, Issue: 2, Pages: 61-64
IxTheo Classification:SA Church law; state-church law
Further subjects:B Law
B Labor law
B State
B Non-profit character
B Honorary office
Description
Summary:Trotz aller sozialen Leistungen des Staates besteht Einigkeit, dass weite Teile des gesellschaftlichen Lebens maßgeblich von gemeinnützigen Einrichtungen - allen voran den kirchlichen - und vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger getragen werden. Daher gibt es schon seit Jahren Bemühungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen des Dritten Sektors zu vereinheitlichen und v. a. die steuerliche Förderung des ehrenamtlichen Engagements auszubauen. Das letzte große Gesetzesvorhaben wurde noch unter dem Arbeitstitel,,Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts" auf den Weg gebracht. Nun hat der Bundesrat dem Vorhaben unter der Bezeichnung,,Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts" (Ehrenamtsstärkungsgesetz) am 01.03.2013 zugestimmt; das Gesetz tritt mit wenigen Ausnahmen rückwirkend ab 01.01.2013 in Kraft. Dieser Beitrag zeigt auf, welchen Handlungsbedarf die Änderungen für die Praxis auslösen und welche neuen Handlungsmöglichkeiten sie bieten.
ISSN:2196-0119
Contains:Enthalten in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen