Befreiung von der Schulpflicht aus Glaubensgründen (hier: koedukativer Schwimmunterricht), Urteil vom 25.08.1993 - 6 C 7.93

Leitsatz: Das für den Übergang zur Fortsetzungsfeststellungsklage notwendige Feststellungsinteresse setzt im Fall der Geltendmachung einer Wiederholungsgefahr das Bestehen der konkreten Gefahr voraus, dass die Verwaltungsbehörde in naher Zukunft auf einen gleichartigen Antrag hin eine auf gleicharti...

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Соавтор: Deutschland. VerfasserIn (Автор)
Формат: Print Статья
Язык:Немецкий
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Опубликовано: 1997
В: Entscheidungen in Kirchensachen seit 1946
Год: 1997, Том: 31, Страницы: 323-327
Индексация IxTheo:SA Церковное право
SB Каноническое право
Другие ключевые слова:B Процессуальный закон
B Судопроизводство (мотив)
B Административное право
B Verwaltungsrechtsweg
B Религиозная практика
B Обязательное школьное обучение
B Свобода вероисповедания
Описание
Итог:Leitsatz: Das für den Übergang zur Fortsetzungsfeststellungsklage notwendige Feststellungsinteresse setzt im Fall der Geltendmachung einer Wiederholungsgefahr das Bestehen der konkreten Gefahr voraus, dass die Verwaltungsbehörde in naher Zukunft auf einen gleichartigen Antrag hin eine auf gleichartige Erwägungen beruhende negative Entscheidung treffen könnte. Eine mit der Schulpflicht in Konflikt stehende Glaubensüberzeugung muss hinreichend objektivierbar sein, um eine Befreiung von der Schulpflicht oder von einzelnen Unterrichtsfächern zu rechtfertigen (Anschluss an BVerwG, Urteil vom 17.4.1971 - BVerwG 7 C 38.70 - BVerwGE 42, 128 [132]).
ISSN:0340-8760
Второстепенные работы:Enthalten in: Entscheidungen in Kirchensachen seit 1946