Pastor Johannes Schmidt-Wodder (1869-1959): eine politisch-historische Biographie mit besonderer Berücksichtigung seiner Beziehungen zum europäischen Norden

Eine „Legende" war er, weil er mit dem Renommee seines „Friedensvereins" vor 1918 nach 1920 die Interessen der deutschen Minderheit in Dänemark mit großem Eifer vertrat: Grenzrevision und kulturelle Autonomie. „Umstritten", weil er mit seinem Interesse an nordischer Kultur und Geschic...

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Bibliographic Details
Main Author: Hopp, Peter 1941- (Author)
Corporate Author: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Grad-verleihende Institution (Degree granting institution)
Contributors: Auge, Oliver 1971- (Degree supervisor) ; Krieger, Martin 1967- (Degree supervisor)
Format: Electronic Book
Language:German
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Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: Kiel Hamburg Wachholtz [2021]
In: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins (Band 129)
Year: 2021
Edition:1. Auflage
Series/Journal:Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins Band 129
Standardized Subjects / Keyword chains:B Schmidt-Wodder, Johannes 1869-1959
Further subjects:B War
B Deutschland (boat, 1866-1875)
B Germany Foreign relations (Denmark)
B History
B Denmark - Sønderjyllands amt
B Minorities
B Diplomatic relations
B Allemands - Danemark - Sønderjylland
B Clergy
B Germans
B National Socialism
B Germans (Denmark) (Sønderjyllands amt)
B Clergy (Denmark) (Sønderjyllands amt) Biography
B Allemagne - Relations extérieures - Danemark
B Weimar Republic
B Thesis
B Nation (university)
B Schmidt-Wodder, Johannes (1869-1959)
B Denmark Foreign relations (Germany)
B Danemark - Relations extérieures - Allemagne
B Minorities (Denmark) (Sønderjyllands amt)
B Biographies
B Denmark
B Clergé - Danemark - Sønderjylland - Biographies
B Germany
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Description
Summary:Eine „Legende" war er, weil er mit dem Renommee seines „Friedensvereins" vor 1918 nach 1920 die Interessen der deutschen Minderheit in Dänemark mit großem Eifer vertrat: Grenzrevision und kulturelle Autonomie. „Umstritten", weil er mit seinem Interesse an nordischer Kultur und Geschichte utopische Pläne einer skandinavischen Einheit in Anlehnung an ein dominantes Deutschland verfolgte, die ebenso wie sein deutsch-völkisches rassistisches Weltbild, das er letztlich als den „wahren“ Nationalsozialismus begriff, keinen Widerhall im demokratischen Norden fanden. Auch nach 1945 blieb er umstritten: Er äußerte Missfallen am loyalen Kurs der deutschen Minderheit in Nordschleswig und übte harsche Kritik an der dänischen Rechtsabrechnung. Peter Hopp liefert mit diesem Buch eine lange überfällige grundlegende politisch-historische Biographie eines bedeutenden Grenzlandkämpfers der deutschen Minderheit in Nordschleswig. Das Buch bildet daher einen gewichtigen Beitrag im Jubiläumsjahr des "Grenzstreits" des Jahres vor und nach 1920.
Item Description:Literaturverzeichnis: Seite 581-605
Physical Description:1 Online-Ressource (612 Seiten), Illustrationen
ISBN:978-3-529-09550-4
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/9783529095504