Die Rolle der Frau
In der mittelalterlichen Gesellschaft war die Frau dem Mann unterstellt, sie stand in der munt (also in der Vormundschaft) des Mannes, sei es ihres Vaters oder, wenn sie verheiratet war, ihres Ehemannes. Erst als Witwen waren sie dann voll rechtsfähig. In den Frauenklöstern war das anders. Die Ämter...
| Authors: | ; |
|---|---|
| Contributors: | |
| Format: | Electronic Book Video |
| Language: | German |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
Düsseldorf
Gerda Henkel Stiftung
02.09.2020
|
| In: |
Netzwerke der Nonnen (3)
Year: 2020 |
| Series/Journal: | Netzwerke der Nonnen
3 |
| Further subjects: | B
Film
|
| Online Access: |
Volltext (kostenfrei) |
| Summary: | In der mittelalterlichen Gesellschaft war die Frau dem Mann unterstellt, sie stand in der munt (also in der Vormundschaft) des Mannes, sei es ihres Vaters oder, wenn sie verheiratet war, ihres Ehemannes. Erst als Witwen waren sie dann voll rechtsfähig. In den Frauenklöstern war das anders. Die Ämterfrauen übernahmen vielfältige und verantwortungsvolle Aufgaben für die Gemeinschaft und die Klosterfamilie mit mehreren Hundert Personen zu führen, war eine große Verantwortung. Die geistlichen Frauen genossen vor allem deshalb ein hohes Ansehen, weil sie als „Bräute Christi“ (sponsae Christi) dem höchsten König an die Seite gestellt waren und deshalb einen hohen Rang in der mittelalterlichen Standesgesellschaft einnahmen. Viele Briefe thematisieren diese Herausforderungen, aber auch den Stolz auf ihren geistlichen Stand |
|---|---|
| Item Description: | bereitgestellt durch L.I.S.A. - Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung |
| Physical Description: | 1 Online-Ressource |