Die Rolle der Frau

In der mittelalterlichen Gesellschaft war die Frau dem Mann unterstellt, sie stand in der munt (also in der Vormundschaft) des Mannes, sei es ihres Vaters oder, wenn sie verheiratet war, ihres Ehemannes. Erst als Witwen waren sie dann voll rechtsfähig. In den Frauenklöstern war das anders. Die Ämter...

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Bibliographic Details
Authors: Schlotheuber, Eva 1959- (Creator) ; Lähnemann, Henrike 1968- (Creator)
Contributors: Prestel, Peter 1962- (Filmmaker)
Format: Electronic Book Video
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: Düsseldorf Gerda Henkel Stiftung 02.09.2020
In: Netzwerke der Nonnen (3)
Year: 2020
Series/Journal:Netzwerke der Nonnen 3
Further subjects:B Film
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Description
Summary:In der mittelalterlichen Gesellschaft war die Frau dem Mann unterstellt, sie stand in der munt (also in der Vormundschaft) des Mannes, sei es ihres Vaters oder, wenn sie verheiratet war, ihres Ehemannes. Erst als Witwen waren sie dann voll rechtsfähig. In den Frauenklöstern war das anders. Die Ämterfrauen übernahmen vielfältige und verantwortungsvolle Aufgaben für die Gemeinschaft und die Klosterfamilie mit mehreren Hundert Personen zu führen, war eine große Verantwortung. Die geistlichen Frauen genossen vor allem deshalb ein hohes Ansehen, weil sie als „Bräute Christi“ (sponsae Christi) dem höchsten König an die Seite gestellt waren und deshalb einen hohen Rang in der mittelalterlichen Standesgesellschaft einnahmen. Viele Briefe thematisieren diese Herausforderungen, aber auch den Stolz auf ihren geistlichen Stand
Item Description:bereitgestellt durch L.I.S.A. - Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
Physical Description:1 Online-Ressource