Kritische Überlegungen zur Einführung eines Widerspruchsmodells
Die derzeitige Debatte zur Einführung eines Widerspruchsmodells ist unterkomplex. Sie vernachlässigt die gravierenden Einwände gegen die Hirntodkonzeption und verkennt, dass die Entscheidung zur Organspende eine Entscheidung über das eigene Sterben ist. Eine Widerspruchslösung bedeutet einen schwerw...
| 1. VerfasserIn: | |
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| Medienart: | Druck Aufsatz |
| Sprache: | Deutsch |
| Verfügbarkeit prüfen: | HBZ Gateway |
| Fernleihe: | Fernleihe für die Fachinformationsdienste |
| Veröffentlicht: |
[2019]
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| In: |
Zeitschrift für medizinische Ethik
Jahr: 2019, Band: 65, Heft: 1, Seiten: 61-69 |
| normierte Schlagwort(-folgen): | B
Deutschland
/ Organspende
/ Widerspruch
/ Recht
/ Hirntod
/ Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
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| IxTheo Notationen: | KBB Deutsches Sprachgebiet NCA Ethik NCH Medizinische Ethik XA Recht |
| Zusammenfassung: | Die derzeitige Debatte zur Einführung eines Widerspruchsmodells ist unterkomplex. Sie vernachlässigt die gravierenden Einwände gegen die Hirntodkonzeption und verkennt, dass die Entscheidung zur Organspende eine Entscheidung über das eigene Sterben ist. Eine Widerspruchslösung bedeutet einen schwerwiegenden Eingriff in das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. The current debate on institutionalizing an opting-out-system in the transplantation law is characterized by subcomplex considerations: (1) It neglects objections to the concept of brain death. (2) It misunderstands that the decision on the organ donation is a decision about the personal way of dying. An opting-out-system is a serious interference in the right to life and physical integrity. |
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| ISSN: | 0944-7652 |
| Enthält: | Enthalten in: Zeitschrift für medizinische Ethik
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