Staat und Islam in der Türkei

Ist die Türkei wirklich ein "islamischer Großstaat", der seinem Wesen nach keinen Platz in der Europäischen Union hat? Dominiert "der Islam" Politik und Gesellschaft der Türkei in einer Art und Weise, daß diese einfach nicht "europäisch" werden können? In der Studie wir...

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Λεπτομέρειες βιβλιογραφικής εγγραφής
Κύριος συγγραφέας: Seufert, Günter 1955- (Συγγραφέας)
Συγγραφή απο Οργανισμό/Αρχή: Stiftung Wissenschaft und Politik. Berlin (Άλλος)
Τύπος μέσου: Ηλεκτρονική πηγή Βιβλίο
Γλώσσα:Γερμανικά
Υπηρεσία παραγγελιών Subito: Παραγγείλετε τώρα.
Έλεγχος διαθεσιμότητας: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Έκδοση: Berlin SWP 2004
Στο/Στη:Έτος: 2004
Μονογραφική σειρά/Περιοδικό:SWP-Studie S 29/2004
Άλλες λέξεις-κλειδιά:B Ενσωμάτωση <μοτίβο> Διεθνής πολιτική
B Ισλάμ (μοτίβο)
B Κράτος (μοτίβο)
B Θρησκευτική κοινότητα
B Ερευνητική έκθεση
B Επέκταση
B Λαϊκισμός
B Διεθνής οργανισμός
B Türkei
B Europäische Union
B Θρησκεία (μοτίβο)
Διαθέσιμο Online: Volltext (Aggregator)
Περιγραφή
Σύνοψη:Ist die Türkei wirklich ein "islamischer Großstaat", der seinem Wesen nach keinen Platz in der Europäischen Union hat? Dominiert "der Islam" Politik und Gesellschaft der Türkei in einer Art und Weise, daß diese einfach nicht "europäisch" werden können? In der Studie wird, ausgehend von der historischen Entwicklung, das aktuelle Verhältnis von Staat und Islam in der Türkei untersucht. Unter Zurückweisung eines unveränderlichen Wesens "des Islam" und seines Verhältnisses zur Politik wird in einer historisch-strukturellen Analyse gezeigt, wie die islamische Religion nach europäischen Vorbildern in den Dienst der türkischen Staatsraison und des Aufbaus einer republikanischen Nation (nation building) gestellt wird. Der so entstandene türkische Laizismus ist gekennzeichnet durch eine strikte staatliche Kontrolle des öffentlichen religiösen Lebens, einschließlich einer von einer staatliche Einrichtung verfügten "korrekten" Interpretation der Religionsinhalte, und dadurch, daß jegliche Form von "freier" Religionsausübung als existentielle Bedrohung für die Republik wahrgenommen wird. Erst unter der AKP-Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan beginnt sich das offizielle Religionsverständnis zu wandeln: Laizismus wird im europäischen Sinn als echte Trennung von Staat und Islam gesehen; Islam wird zwar als eine mögliche ethische Grundlage, nicht aber als Handlungsanleitung für Politik verstanden und ein pluralistisches Verständnis von Religionsfreiheit beginnt zu keimen. So gesehen ist zwar die aktuelle Situation von Staat und Islam immer noch durch ein in den meisten EU-Ländern bereits weitgehend überwundenes Verhältnis gekennzeichnet, aber im Prozeß ihrer Säkularisierung ist die Türkei "verspätetes Europa" und nicht "aktueller Orient". (SWP-Studie / SWP)
Φυσική περιγραφή:29 S.