Die Stunde der Volksmission: Rechristianisierungsbestrebungen im deutschen Protestantismus in der Zwischenkriegszeit

In der Endphase des Ersten Weltkrieges und in der Weimarer Republik wurde der Begriff „Volksmission“ in der evangelischen Kirche zu einem Schlüsselbegriff. Ein missionarischer Aufbruch sollte die Antwort für die als Bedrohung wahrgenommene Gegenwart von Revolution und Entkirchlichung bieten. Henning...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Bühmann, Henning 1981- (VerfasserIn)
Körperschaft: Vandenhoeck & Ruprecht. Verlag
Medienart: Druck Buch
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: Göttingen Vandenhoeck & Ruprecht [2020]
In: Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte / B (Band 73)
Jahr: 2020
Rezensionen:[Rezension von: Bühmann, Henning, 1981-, Die Stunde der Volksmission] (2021) (Hofmann, Andrea, 1983 -)
Die Stunde der Volksmission. Rechristianisierungsbestrebungen im deutschen Protestantismus in der Zwischenkriegszeit (2020) (Beutel, Albrecht, 1957 -)
Schriftenreihe/Zeitschrift:Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte / B Band 73
normierte Schlagwort(-folgen):B Deutschland / Volksmission / Protestantismus / Geschichte 1916-1934
B Central-Ausschuss für die Innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche / Innere Mission / Geschichte 1918-1933
B Deutschland / Volksmission / Geschichte 1916-1934
B Deutschland / Evangelisation / Apologetik / Evangelische Kirche / Geschichte 1916-1934
B Deutschland / Volksmission / Kirchenkampf (1933-1945) / Geschichte 1933-1934
weitere Schlagwörter:B Hochschulschrift
Online-Zugang: Inhaltstext
Inhaltsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Parallele Ausgabe:Elektronisch
Beschreibung
Zusammenfassung:In der Endphase des Ersten Weltkrieges und in der Weimarer Republik wurde der Begriff „Volksmission“ in der evangelischen Kirche zu einem Schlüsselbegriff. Ein missionarischer Aufbruch sollte die Antwort für die als Bedrohung wahrgenommene Gegenwart von Revolution und Entkirchlichung bieten. Henning Bühmann untersucht den Diskurs und die Umsetzung dieses Konzeptes von 1916 bis 1934. Bei der Analyse volksmissionarischer Programme wird deutlich, wie die Protagonisten versuchten auf die politische Situation zu reagieren, vor allem durch Annäherung an die nationalistische Ideologie. In einem zweiten Schritt zeichnet der Autor am Beispiel der Evangelistischen Abteilung des Central-Ausschusses der Inneren Mission die institutionelle Entwicklung der Volksmissionsbewegung nach, die zunächst verheißungsvoll begann, aber durch zahlreiche interne Konflikte paralysiert wurde, bis sie zuletzt an der Frage nach dem Verhältnis zum nationalsozialistischen Regime zerbrach. Schließlich wird anhand von internen Berichten von Volksmissionaren über Volksmissionswochen in den Gemeinden deutlich, wie stark sich die nur in kleinem Maßstab mögliche Umsetzung von den umfassenden Hoffnungen und Visionen unterschied. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Volksmissionsbewegung nicht nur an den äußeren Rahmenbedingungen, sondern vor allem an inneren Widersprüchen scheiterte.
Beschreibung:Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 442-468
Dissertation wurde für den Druck überarbeitet
Physische Details:527 Seiten, Diagramme, 23.2 cm x 15.5 cm
ISBN:3525570759