Civil society in Kuwait: Protected spaces and women's rights
In Kuwait gibt es zwei soziale Räume, die durch Tradition und durch Gesetz vor staatlichem Zugriff geschützt sind: die Moschee (als Institution verstanden) und der häusliche Bereich. Trotz ihres geschützten Raumes ist die Familie extern manipulierbar; sie bezieht ihre Legitimation über zwei konkurri...
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Format: | Print Article |
Language: | English |
Check availability: | HBZ Gateway |
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Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
Published: |
1993
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In: |
The Middle East journal
Year: 1993, Volume: 47, Issue: 2, Pages: 275-291 |
Further subjects: | B
Political participation
B Islam B State B Development B Family B Women's suffrage B Society B Religious organization B Woman B Kuwait |
Summary: | In Kuwait gibt es zwei soziale Räume, die durch Tradition und durch Gesetz vor staatlichem Zugriff geschützt sind: die Moschee (als Institution verstanden) und der häusliche Bereich. Trotz ihres geschützten Raumes ist die Familie extern manipulierbar; sie bezieht ihre Legitimation über zwei konkurrierende Institutionen - Staat und Moschee, deren konfligierende Interessen dazu geführt haben, daß die Frage des Frauenwahlrechts im Zentrum der öffentlichen Debatte und des Wahlkampfes vor den Parlamentswahlen 1992 stand. Der Wahlkampf hat darüber hinaus deutlich gemacht, daß das analytische Konzept der Trennung von öffentlichem und privatem Raum im Falle Kuwaits nicht greift: Die "diwaniya" (traditionell: private Zusammenkünfte im gleichnamigen Besuchsraum des kuwaitischen Hauses), die auch Frauen eine (begrenzte) Möglichkeit politischen Eingreifens bietet, ist insbesondere in Zeiten stark reglementierter Versammlungsmöglichkeiten zum Ersatz für die "civil society" im öffentlichen Raum geworden. (DÜI-Hns) |
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Physical Description: | zahlr. Lit.Hinw. |
ISSN: | 0026-3141 |
Contains: | In: The Middle East journal
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