Nuzna li nam "vnutrennjaja zagranica"?: Brauchen wir "innere Emigration"?

Unter den Bedingungen des sozialistischen Pluralismus soll die Kirche nicht von der Gesellschaft getrennt werden. Die langanhaltende Isolation der Kirche in der UdSSR zwang sie in die Situation, die der Autor als das "innere Ausland" bezeichnet. Die jahrzehntelange Diskriminierung der Kirc...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Filatov, Sergej Borisovič 1951- (VerfasserIn)
Medienart: Druck Aufsatz
Sprache:Russisch
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Veröffentlicht: 1988
In: Sociologičeskie issledovanija
Jahr: 1988, Heft: 5, Seiten: 42-46
weitere Schlagwörter:B Christentum
B Rechtgläubigkeit
B Sozialreform
B Staat
B Religionspolitik
B Reformpolitik
B Diskriminierung
B Sowjetunion
B Änderung
B Innenpolitik
B Orthodoxe Kirche
B Religionsgemeinschaft
Beschreibung
Zusammenfassung:Unter den Bedingungen des sozialistischen Pluralismus soll die Kirche nicht von der Gesellschaft getrennt werden. Die langanhaltende Isolation der Kirche in der UdSSR zwang sie in die Situation, die der Autor als das "innere Ausland" bezeichnet. Die jahrzehntelange Diskriminierung der Kirche, Verbot der religiösen Literatur und der fehlende Kontakt mit dem religiösen Gedanken hinterließen große Bildungslücken und Mangel an Verständnis für Traditionen der russischen und europäischen Kultur in der geistigen und kulturellen Entwicklung der sowjetischen Gesellschaft. Die Einstellung auf die Isolation der Kirche entfremdete sie und die Gläubigen zwangsläufig von dem gesellschaftlichen Leben. Diese Abgrenzung der Institution "Kirche" von der Gesellschaft verhinderte gleichzeitig nicht die Verbreitung von anderen, nichtinstitutionalisierten religiösen Gruppierungen. (BIOst-Ldg)
Aus sowjetischer Sicht
ISSN:0132-1625
Enthält:In: Sociologičeskie issledovanija