Sensus fidei fidelium: zur Einordnung des Glaubenssinnes aller Gläubigen in die Communio-Struktur der Kirche im geschichtlichen Spiegel dogmatisch-kanonistischer Erkenntnisse und der Aussagen des II. Vaticanum

Der Autor möchte eine dogmatisch - verfassungsrechtlich verantwortliche Einordnung des Glaubenssinnes aller Gläubigen in die communio - Struktur der Kirche vornehmen. Dazu untersucht er in der Geschichte die dogmatischen und kanonistischen Erklärungsansätze. Dabei weist er eine frühe Diskussion des...

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Bibliographic Details
Main Author: Ohly, Christoph 1966- (Author)
Format: Print Book
Language:German
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WorldCat: WorldCat
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: St. Ottilien [Verlag nicht ermittelbar] 1999
In: Münchener theologische Studien (57)
Year: 1999
Reviews:, in: Jurist 59 (1999) 475-476 (Walf, Knut)
, in: Rdc 51 (2001) 413-417 (Routhier, Gilles)
Series/Journal:Münchener theologische Studien Kanonistische Abteilung 57
Standardized Subjects / Keyword chains:B Sense of faith / Ecclesiology / Catholic theology / History 1800-1960
B Sense of faith / Canon law studies / History 1800-1960
B Vatican Council 2. (1962-1965 : Vatikanstadt), Lumen gentium 12 / Sense of faith
B Sense of faith / Communio-Ecclesiology
B Sense of faith / Dogmatics / Church law / Holy See (motif)
IxTheo Classification:KCC Councils
SB Catholic Church law
Further subjects:B Communio
B Church constitution
B Communio-Ecclesiology
B Thesis
B Sense of faith
B Community of faith
B Vatican Council 2. (1962-1965) Vatikanstadt
Description
Summary:Der Autor möchte eine dogmatisch - verfassungsrechtlich verantwortliche Einordnung des Glaubenssinnes aller Gläubigen in die communio - Struktur der Kirche vornehmen. Dazu untersucht er in der Geschichte die dogmatischen und kanonistischen Erklärungsansätze. Dabei weist er eine frühe Diskussion des Themas auch in der Kanonistik nach. Daran anschließend stellt er die Genese von Lumen Gentium 12, einem Teil der dogmatischen Konstitution über die Kirche dar, in dem das Zweite Vatikanische Konzil den Glaubenssinn des Gottesvolkes aufgenommen hat. Aus der Genese von Lumen Gentium 12 ergibt sich die These, dass dem sensus fidei fidelium verschiedene Vorstufen (etwa sensus fidei oder sensus fidelium) vorausgehen können. Diese These wird im abschließenden Kapitel in das Konzept der communio ecclesiarum eingeordnet. "Der sensus fidei fidelium ist eine der ganzen Kirche als am prophetischen Amt Christ teilhabender hierarchisch strukturierter communio fidelium durch den Heiligen Geist geschenkte Gabe des übereinstimmenden erkennenden Bewusstseins hinsichtlich einer durch den Glaubenssinn selbst prozessual entstandenen Glaubensüberzeugung. Diese ist an die Vorgaben der Heiligen Schrift und der Tradition gebunden und wird unter der beständigen Leitung des kirchlichen Lehramts im Glaubenskonsens geäußert sowie im Leben voller angewendet. Der Glaubenssinn aller Gläubigen bringt auf diese Weise die Unfehlbarkeit der ganzen Kirche im Glauben zum Ausdruck."
Physical Description:XLIV, 362 S.
ISBN:3-8306-7024-9