“Remember that in this land there [are] two kingdoms”

Dieser Beitrag untersucht die bisher wenig erforschten Beziehungen zwischen der Kirche von England und dem britischen Staat im frühen 20. Jahrhundert, mit Schwerpunkt auf dem Ersten Weltkrieg. Er zeigt die Spannungen, die mit der Revision des Book of Common Prayer und der Entstaatlichung (disestabl...

Full description

Saved in:  
Bibliographic Details
Main Author: Cruickshank, Dan (Author)
Format: Electronic Article
Language:English
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: [2018]
In: Kirchliche Zeitgeschichte
Year: 2018, Volume: 31, Issue: 1, Pages: 131-145
Standardized Subjects / Keyword chains:B Church of England / Ecclesiology / Two kingdoms doctrine / History 1914-1918
IxTheo Classification:CG Christianity and Politics
KAJ Church history 1914-; recent history
KDE Anglican Church
NBN Ecclesiology
Online Access: Volltext (Publisher)
Volltext (doi)
Description
Summary:Dieser Beitrag untersucht die bisher wenig erforschten Beziehungen zwischen der Kirche von England und dem britischen Staat im frühen 20. Jahrhundert, mit Schwerpunkt auf dem Ersten Weltkrieg. Er zeigt die Spannungen, die mit der Revision des Book of Common Prayer und der Entstaatlichung (disestablishment) der Diözesen der Kirche in Wales zusammenhingen. Durch diese Spannungen veranlasst artikulierten führende Figuren in der Church of England eine vereinfachte Zwei-Reiche-Lehre, die die Zuständigkeit des geistigen Reiches betonte. Während des Ersten Weltkriegs und besonders in Rahmen der Debatten über strategischen Bombenabwurf wurde in der Church of England eine differenziertere Interpretation der Zwei-Reiche-Lehre artikuliert, die sich mit der Frage befasste, welche Maßnahmen im Handlungsbereich des Staates lagen. Obwohl es unterschiedliche Ansichten darüber gab, wie das Verhältnis zwischen Kirche und Staat funktionieren sollte, und vor allem ob und wie die Kirche Kritik an die Handlungen des Staates ausüben konnte bzw. dürfte, wurden alle Seiten dieser Debatte von einer Theologie geprägt, die in die protestantischen Tradition einzuordnen ist.
ISSN:2196-808X
Contains:Enthalten in: Kirchliche Zeitgeschichte
Persistent identifiers:DOI: 10.13109/kize.2018.31.1.131