Fundamental Theology, Dynamics of Christian Life and Identity: New Impulses for Fundamental Theology

Katholische Fundamentaltheologie verließ nach dem II. Vatikanum ihre apologetische Orientierung nach außen und wandte sich nach innen an die Kirche, um Grundlagen des christlichen Glaubens zu untersuchen, die Gläubigen an sie zu erinnern und sie der Gesellschaft vorzustellen. Beide Orientierungen bl...

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Bibliographic Details
Main Author: Štěch, František 1980- (Author)
Format: Electronic Article
Language:English
Check availability: HBZ Gateway
Journals Online & Print:
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Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2014
In: ET studies
Year: 2014, Volume: 5, Issue: 1, Pages: 77-95
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Description
Summary:Katholische Fundamentaltheologie verließ nach dem II. Vatikanum ihre apologetische Orientierung nach außen und wandte sich nach innen an die Kirche, um Grundlagen des christlichen Glaubens zu untersuchen, die Gläubigen an sie zu erinnern und sie der Gesellschaft vorzustellen. Beide Orientierungen bleiben für sie auch heute aktuell. Diese Studie macht einige Anmerkungen zum „öffentlichen Charakter“ der Fundamentaltheologie. In der Einleitung befasst sie sich mit ihrem gegenwärtigen Zeitkontext, der als „flüssige Moderne“ charakterisiert wird. In ihrem ersten Teil argumentiert sie zu Gunsten einer dynamischen Auffassung der christlichen religiösen Identität, die paradoxerweise das Potential hat, diese Identität fest zu konstituieren. Die trinitarische Grundlage der christlichen religiösen Identität mündet dann in die Beschreibung der inneren Dynamik des christlichen Lebens, die der Autor in der Wechselbeziehung zwischen Offenbarung, Glauben und der Kirche verortet. Bei diesen Themen ist dann auch ihre dynamische Fassung im Kontext der Heilsgeschichte zu berücksichtigen. Die Realität des leeren Grabes inspiriert zum Schluss die Überlegungen über die Fundamentaltheologie in Bezug auf das gegenwärtige Konzept der sog. „public theology“. Diese Überlegungen können zu einer neuen Art Fundamentaltheologie als eines der Instrumente für die aktive Teilnahme der Christen an der Bildung des öffentlichen Raumes beitragen.
ISSN:2033-4273
Contains:Enthalten in: Europäische Gesellschaft für Katholische Theologie, ET studies
Persistent identifiers:DOI: 10.2143/ETS.5.1.3030657