Die Gerichtspredigt Jesu: eine Untersuchung zur eschatologischen Verkündigung Jesu und ihrem frühjüdischen Hintergrund

Zum Thema des eschatologischen Gerichts in der Verkündigung Jesu gab es bisher keine Monographie. Dabei befasst sich über ein Viertel des überlieferten Redeguts Jesu mit diesem Thema. Die Untersuchung hat drei Teile: der erste behandelt frühjüdische Gerichtsvorstellungen (u.a. AT, Henoch- und Jubilä...

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Bibliographic Details
Published in:Neutestamentliche Abhandlungen
Main Author: Reiser, Marius 1954-
Format: Print Book
Language:German
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Published: Münster Aschendorff 1990
In:Neutestamentliche Abhandlungen
Series/Journal:Neutestamentliche Abhandlungen N.F., 23
Standardized Subjects / Keyword chains:B Jesus Christus / Sermon on judgment
B New Testament / Apocalypticism
B New Testament / Eschatology
Further subjects:B Bible Gospels Criticism, interpretation, etc
B Bible Old Testament Criticism, interpretation, etc
B Judgment Biblical teaching
B Sermon on judgment
B Jesus Christ Teachings
B Early Judaism
B Jesus Christus
B Thesis
Description
Summary:Zum Thema des eschatologischen Gerichts in der Verkündigung Jesu gab es bisher keine Monographie. Dabei befasst sich über ein Viertel des überlieferten Redeguts Jesu mit diesem Thema. Die Untersuchung hat drei Teile: der erste behandelt frühjüdische Gerichtsvorstellungen (u.a. AT, Henoch- und Jubiläenbuch, Qumran, sibyllinische Orakel, Tannaiten), der zweite die Gerichtspredigt des Täufers und der dritte anhand einiger authentischer Logien und Gleichnisse die Gerichtspredigt Jesu. Dazu kommen Exkurse über das sog. "Passivum divinum" und das Thema "Umkehr". Auf diese Weise wird die Eigenart der eschatologischen Verkündigung Jesu ebenso wie ihre Verwurzelung in der Tradition deutlich: Es zeigt sich, dass auch für Jesus das unweigerlich kommende Gericht die Voraussetzung für das endgültige Kommen des Reiches Gottes ist. Gericht und Heil bilden die zwei Seiten einer Medaille. Der paränetische Zweck der Gerichtspredigt Jesu ist die Warnung und die Aufforderung zur Umkehr, um dem Gericht zu entgehen. Dabei heißt Umkehr für ihn nicht mehr - wie noch im Frühjudentum und beim Täufer - Umkehr zur Tora, sondern Hinkehr zu ihm und das entschlossene Tun seiner Worte. So wird mit dieser Untersuchung das Herzstück der Verkündigung Jesu erhellt und das so verbreitete einseitige Bild von der reinen Heilspredigt Jesu zurechtgerückt.
ISBN:3402047713