RT Book T1 In Ruhe sterben: was wir uns wünschen und was die moderne Medizin nicht leisten kann A1 Gronemeyer, Reimer 1939- A1 Heller, Andreas 1956- A2 Heller, Andreas 1956- LA German PP München PB Pattloch YR 2014 UL https://ixtheo.de/Record/771990367 AB Gronemeyer (Theologe und Soziologieprofessor) und Heller (Professor für Palliative Care und Organisationsethik) beklagen, dass uns die moderne Medizin unfähig gemacht habe, mit dem Schmerz, der Einsamkeit, den Demütigungen des Alters und dem Sterben sozial und menschlich umzugehen. Am Lebensende seien wir radikal auf eine Umsorge angewiesen, die sich nicht berechnen und verrechnen lässt; die nicht im Planungsprojekt einer standardmäi︢gen gesellschaftlichen Sterbeentsorgung aufgeht. Sie kritisieren einen Gesundheitsapparat, der das Lebensende zu einem Behandlungsprojekt macht, in dem eine schwer zu entwirrende Mischung aus Profitinteresse und Standespolitik vorzuherrschen beginnt. Sie fordern: keine endlosen Therapien und keine neuen technischen Verfahren mehr; statt dessen müsse sich das Gesundheitswesen an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an den Kalkulationsmodellen der Kliniken orientieren. Ohne die umsorgende Wärme anderer Menschen könne man nicht in Würde sterben. Ein eloquentes Plädoyer, das ergänzend zu Ida Lamp: "Hospiz & Co" ab mittleren Beständen empfohlen wird. (2) CN a SN 978-3-629-13011-2 SN 3-629-13011-9 K1 Alter K1 Familie K1 Hospitalismus K1 Menschenwürde K1 Sterben K1 Tod K1 Altenheim K1 Geriatrie K1 Sozialer Wandel K1 Pflegeheim K1 Trauerarbeit K1 Hospizbewegung K1 Sterbebegleitung K1 Palliativmedizin K1 Deutschland