Der Eid zwischen Schwurverbot Jesu und kirchlichem Recht: Verehrung oder Mißbrauch des göttlichen Namens?

Hauptbeschreibung: "Schwört nicht ... Eurer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein" (Mt 5,33). Wer kennt dieses Schwurverbot Jesu in der Bergpredigt nicht? Um so verwunderlicher ist es, daß sich in der Kirche der Eid als feste Einrichtung etabliert hat. Bis heute wird das Schwören zu diversen...

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Kreusch, Irina (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Buch
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: Berlin Duncker & Humblot 2011
In:Jahr: 2011
Rezensionen:[Rezension von: Kreusch, Irina, Der Eid zwischen Schwurverbot Jesu und kirchlichem Recht] (2008) (Weiß, Andreas, 1954 -)
Schriftenreihe/Zeitschrift:Kanonistische Studien und Texte - Band 49
weitere Schlagwörter:B Hochschulschrift
B Electronic books
Online-Zugang: Volltext (Aggregator)
Parallele Ausgabe:Nicht-Elektronisch

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505 8 |a Vorwort; Anhang Nr. 3 [Synopse zu Teil B. II. 3.]; Inhaltsverzeichnis; Synopse zum Definitionskanon des Eides im CIC/1917 - Schema/1980 -CIC/19832; Abkürzungsverzeichnis; (Fortsetzung: Synopse zum Definitionskanon des Eides im CIC/1917 - Schema/1980 -CIC/1983); Einleitung; A. Der Eid in biblischen und rechtsgeschichtlichen Zeugnissen; I. Zwischen Bekenntnis und Verbot -das Schwören in der Bibel; 1. Der Eid im Alten Testament; a) Schwören und Geloben - eine sprachliche Probe zu [bv; b) Subjekte und Objekte - die Struktur eines Eidesaktes; c) Jahwe - Zeuge und Richter des Eides 
505 8 |a d) Eid als Bekenntnis in Vertrag und Bund -der Sitz im Lebene) Ein Bekenntnis als eschatologischer Ausblick -der Eid in Jer 4,2; aa) So wahr Jahwe lebt, in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit -zwei Formeln; bb) Israels Umkehr im bekennenden Schwören; f) Fazit: Vom Bekenntnisakt zur Eideswarnung; 2. Der Eid im Neuen Testament; a) Schwört überhaupt nicht - das Schwurverbot Jesu (Mt 5,33-37; Jak 5,12); aa) Jesu Wort als weisheitliche Mahnung; bb) Eschatologische Absolutheit und ihre Relativierung; b) Beteuerungen und Eidkritik - außerevangeliare Zeugnisse 
505 8 |a c) Fazit: Diskrepanz zwischen Herrenwort und EidespraxisII. Von der Ausnahme zur Regel - rechtsgeschichtliche Entwicklungen bis zum Decretum Gratiani; 1. Von der Absage zur Gewohnheit -der Eid bis zum 4. Jahrhundert; 2. Die Auseinandersetzung in den Väterschriften; a) Hieronymus -Vater der drei Eidhelfer; aa) Die Wahrheit des Evangeliums für Christen (Kommentar: Mt 5,34); bb) Kein Eid ohne Wahrheit, Recht, Gerechtigkeit (Kommentar: Jer 4,2); cc) Fazit: Das Dilemma der doppelten Auslegung; b) Augustinus -Vater des erlaubten Eides 
505 8 |a aa) Die Notwendigkeit und der Verantwortliche (Exegese: Mt 5,33-37)bb) Der wahre Schwur ohne Sünde (Homilie: Jak 5,12); cc) Fazit: Bedingte Erlaubtheit des Eides; 3. Fester Bestandteil kirchlichen Lebens -der Eid vom 5.-12. Jahrhundert; 4. Das Decretum Gratiani - die systematische Abhandlung des Eides (C.XXII); a) Der verbotene und nichtsündhafte Eid -Augustinus als Hauptzeuge; b) Der erlaubte Eid in Wahrheit, Recht, Gerechtigkeit (q.4, c.23, dict.); c) Die implizite Theologie -gegen den Mißbrauch des heiligen Namens; d) Fazit: Normiertes Schwören mit rechtlichen Konsequenzen 
505 8 |a B. Der Eid in den kirchlichen Gesetzbüchern von 1917 und 1983I. Systematisierung der Vielfalt -der Eid im CIC/1917; 1. Ein Kind seiner Zeit -der Antimodernisteneid von 1910 und seine Sonderstellung; 2. Vielfalt und Vielzahl an Eidesleistungen -ein Überblick zum CIC/1917; 3. Ein eigenes Kapitel zum Eid -die Systematik der cc.1316-1321; 4. Das Wesen des Eides -c.1316 unter der Lupe; a) Der Terminus des Rechtsaktes und die Definitionsformel; b) Die Anrufung Gottes -theologisch-rechtliche Implikationen; c) Die Zeugenschaft -ein Vergleich mit vorkodikarischem Recht und Gelübde 
505 8 |a d) Ungültig oder unerlaubt? -Zwei Lesarten zu den Eidhelfern 
520 |a Hauptbeschreibung: "Schwört nicht ... Eurer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein" (Mt 5,33). Wer kennt dieses Schwurverbot Jesu in der Bergpredigt nicht? Um so verwunderlicher ist es, daß sich in der Kirche der Eid als feste Einrichtung etabliert hat. Bis heute wird das Schwören zu diversen Anlässen eingefordert, beispielsweise der Treueid des Bischofs oder der sogenannte Treueid von 1989 für kirchliche Dienst- und Amtsträger. Gerade dieser neueste Eid hat in den letzten Jahren inner- wie außerkirchlich viel Unmut hervorgerufen. Irina M. Kreusch zeichnet den Weg des Schwörens in der christlichen 
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