RT Book T1 Ungläubig sind immer die anderen: Weltreligionen zwischen Toleranz und Fanatismus A1 Schweizer, Gerhard 1940- LA German PP Stuttgart PB Klett-Cotta YR 2002 ED 2., erw. und aktualisierte Aufl. UL https://ixtheo.de/Record/338083464 AB Juden, Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten: Die Welt ist in den letzten Jahren klein geworden, die Gläubigen der konkurrierenden Weltreligionen mußten zusammenrücken. Erklärt dies das Wiedererstarken des Fanatismus, die Glaubens- und Bruderkriege im Nahen Osten, am Persischen Golf, die Ausschreitungen in Irland und sogar in Indien, der Heimat der friedfertigsten und tolerantesten Religionen? An zahlreichen Beispielen aus Geschichte und Gegenwart, anhand persönlicher Erlebnisse wie historischer Exempel zeigt Gerhard Schweizer in seinem Buch, daß man genau unterscheiden muß zwischen eigentlichen Glaubenskämpfen, die sich immer dann ereignen, wenn der Bestand einer Religion an sich gefährdet ist, und solchen Konflikten und Kriegen, bei denen sich politische und soziale Spannungen lediglich im Namen der Religionen entladen. Die Welt wird in den nächsten hundert Jahren noch viel enger zusammenrücken müssen. Und die Gläubigen der Welt werden lernen müssen, zum Dialog mit den Andersgläubigen, aber auch mit den Atheisten bereit zu sein, sonst kann die Menschheit den Weg ins 21. Jahrhundert nicht bewältigen. Voraussetzung für diesen Dialog ist, den anderen in seiner Andersartigkeit zu tolerieren, seine kulturelle Identität nicht in Frage zu stellen. Dazu braucht man das nötige Wissen über die fremde Religion, das Gerhard Schweizer mit diesem Buch anschaulich präsentiert. NO Literaturverz. S. 478 - 480 CN 12 13 16 63 SN 3-608-94223-8