RT Book T1 Soziales Handeln im Zeichen des "Hauses": zur Ökonomik in der Spätantike und im frühen Mittelalter T2 Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte JF Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte A1 Meyer-Doerpinghaus, Ulrich 1967- LA German PP Göttingen PB Vandenhoeck und Ruprecht YR 1998 UL https://ixtheo.de/Record/246129085 AB Klappentext: Das Jahrtausend zwischen der Krise der Spätantike und dem kulturellen Aufstieg Europas im Hochmittelalter war von der Entwicklung neuer Formen des Zusammenlebens geprägt, begleitet vom Ringen um veränderte Auffassungen von "Gesellschaft". Die Meinung, aus der christlichen Vision von "Gesellschaft" seien alle heidnisch-antiken Elemente zu verbannen, verlor an Wirkungskraft. Maßstab der sozialen Reflexion wurde die Zeichenlehre des Augustinus, für die die Rezeption antiker Normen möglich, sogar notwendig war. Eine Folge davon war die Bedeutung des sprachlichen Bildes für die Beschreibung sozialer Sachverhalte. Ulrich Meyer beschreibt diesen Zusammenhang am Beispiel des Umgangs mit der Metapher des "Hauses", die in der entstehenden christlichen Gesellschaft zu einer handlungsleitenden Wertvorstellung wurde. Er untersucht die Anwendung der Norm auf Gesellschaft und Kirche und zeigt, wie die Vorstellung in verschiedenen Bereichen des Lebens strukturbildend gewirkt hat. Die Arbeit macht die von der historischen Literaturwissenschaft entwickelte "Bedeutungsforschung" nutzbar und orientiert sich außerdem an der Frage Max Webers nach dem singulären Charakter der europäisch-abendländischen Gesellschaft. Der Autor Dr. Ulrich Meyer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Düsseldorf (Projekt Max-Weber-Gesamtausgabe). NO Literaturverz. S. 319 - 364 SN 3-525-35455-X K1 Kulturgeschichte K1 Privater Haushalt K1 Wirtschaftssoziologie K1 Altertum K1 Mittelalter K1 Welt K1 Soziologie K1 Geschichte 500-1500 K1 Hauswirtschaft K1 Bibliographie enthalten K1 Hochschulschrift