RT Article T1 Keine Kontroversität ohne Positionalität: Perspektiven politischer und religiöser Bildung zwischen Vielfalt und kultureller Identität JF Religionspädagogische Beiträge VO 49 IS 1 SP 1 OP 12 A1 Sander, Wolfgang 1944- LA German YR 2026 UL https://ixtheo.de/Record/1966696809 AB Kontroversität ist zu einem zentralen Konzept für den Umgang mit Vielfalt im schulischen Unterricht geworden. Ausgehend vom Beutelsbacher Konsens in der politischen Bildung, gilt Kontroversität inzwischen als ein wichtiges Qualitätsmerkmal auch des Unterrichts in anderen Fächern, so auch des Religionsunterrichts. Allerdings stellt sich dabei die Frage, ob es sich bei Kontroversität um ein normativ neutrales Konzept handelt. Die Kernthese des Beitrags ist, dass das fachdidaktische Prinzip der Kontroversität nicht ohne normative Positionierungen begründbar ist und dass diese Positionalität im europäischen Kontext auf die christliche Ideengeschichte zurückverweist. K1 Kontroversität K1 Normativität K1 Positionalität K1 Politische Bildung DO 10.20377/rpb-1944