An old principle in a new context: The doctrine of double effect using palliative sedation as an example

Das alte Prinzip der Doppelwirkung fand in den letzten Jahrzehnten Anwendung in einem neuen Feld, nämlich dem der so genannten palliativen Sedierung. Der Beitrag zeigt jene Schwierigkeiten auf, die mit dieser Übertragung verbunden sind. Diese Probleme geben Anlass dazu, in diesem medizinischen Konte...

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Bibliographic Details
Main Author: Breitsameter, Christof 1967- (Author)
Format: Electronic Article
Language:English
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2024
In: Münchener theologische Zeitschrift
Year: 2024, Volume: 75, Issue: 2, Pages: 192-206
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Das alte Prinzip der Doppelwirkung fand in den letzten Jahrzehnten Anwendung in einem neuen Feld, nämlich dem der so genannten palliativen Sedierung. Der Beitrag zeigt jene Schwierigkeiten auf, die mit dieser Übertragung verbunden sind. Diese Probleme geben Anlass dazu, in diesem medizinischen Kontext nicht mehr auf das Prinzip der Doppelwirkung zu rekurrieren. Auch der Begriff der ‚indirekten Sterbehilfe‘, der ja auf dieses Prinzip Bezug nimmt, ist aufzugeben. Konsequent kann nicht nur physisches Leid, sondern auch psychisches, existenzielles und spirituelles Leid prinzipiell als ein ethisch legitimer Grund für eine dauerhafte und tiefe Sedierung gel ten, selbst wenn sie den Tod des Patienten beschleunigt.
ISSN:2943-6621
Contains:Enthalten in: Münchener theologische Zeitschrift
Persistent identifiers:DOI: 10.5282/mthz/5479